Wie geht Sandstrahlen? Wie schaut eine 3-D-Konstruktion aus? Wie wird an einer Tieflochbohrmaschine gearbeitet? Mit diesen Dingen wurden Maria Gardian und Ella Händl, beide Schülerinnen des Gymnasiums Eschenbach sowie Vanessa Heldmann von der Förderschule Eschenbach, konfrontiert. Bastian Specht vom Ausbildungsteam der Firma Zechmayer zeigte den Mädchen einige Arbeiten, die für den Beruf Werkzeugmechaniker mit der Fachrichtung Formentechnik nötig sind. "Es wurde 'wild' gefeilt und beim Schweißen waren alle bei der Sache. Kurzum: Die Mädchen haben ihre Arbeit gut gemacht", bilanzierte Specht.
Doch welches Fazit ziehen die Mädchen selbst? - "Es war interessant und gut, dass ich von diesem Beruf mehr erfahren konnte. Vorstellen, diesen Beruf später auch einmal auszuüben, kann ich mir dennoch nicht. Ich habe noch keinen Plan, was ich einmal machen könnte", gab die Neuntklässlerin Ella Händl zu.
Ganz anders sieht es bei Vanessa Heldmann aus Eschenbach aus. "Die Arbeit an den Maschinen könnte ich mir durchaus vorstellen", so Vanessa. Maria Gardian aus Hütten findet die Arbeit in der Werkstatt interessant. "Aber vorstellbar wäre für mich eher der Beruf der Technischen Produktdesignerin", gesteht die Schülerin.
"Es ist toll, dass sich die Mädchen mit dem Berufsleben, und speziell mit Metall auseinandersetzen", lobte Firmenchef Rainer Zechmayer. Immerhin ist nach einem früheren Girls' Day schon ein Ausbildungsplatz für ein Mädchen zustande gekommen. "Anna-Lena Stobitzer ist jetzt bereits im dritten Ausbildungsjahr und möchte nach ihren Angaben auch nach ihrer Ausbildung der Firma Zechmayer treu bleiben", erklärte Ausbildungsleiter Andreas Fahrnbauer. Das Schnuppern am Girls' Day wurde von der Firma heuer bereits zum neunten Mal angeboten.














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