Ilsenbach bei Püchersreuth
22.07.2019 - 11:10 Uhr

Lieder über Gott und die Welt

Sie werden im Februar 2020 zehn Jahre alt, am vergangenen Sonntagnachmittag traten sie zum ersten Mal in der Wallfahrtskirche St. Quirin bei einem Konzert auf: die Quersinger.

Angelika Hederer dirigiert die Quersinger. Sie werden von Pia Bildl (links) am E-Piano begleitet. Bild: fvo
Angelika Hederer dirigiert die Quersinger. Sie werden von Pia Bildl (links) am E-Piano begleitet.

Die Sängerinnen kommen aus Krummennaab, Erbendorf, Thumsenreuth, Windischeschenbach, Friedenfels oder auch Trevesen und singen hauptsächlich bei Hochzeiten, Taufen oder Gottesdiensten. In St. Quirin gaben sie 14 Lieder über „Gott und die Welt“ zum Besten. Die Leitung hatte Angelika Hederer. Die Sängerinnen verschiedenster Altersgruppen bildeten einen homogenen Klangkörper und bescherten den Zuhörern in der gut gefüllten Wallfahrtskirche eine Stunde Auszeit.

„Wer das Bedürfnis hat, nach den einzelnen Lieder zu applaudieren, darf das machen, denn dann haben wir hier vorne Zeit zum nächsten Lied umzublättern“, erklärte Sandra Hederer, Tochter der Dirigentin, die einige verbindenden Worte sprach. „Sie können ihren Eintrittspreis nach dem Konzert selbst bestimmen“, meinte Pfarrer Manfred Wundlechner einleitend. „Die Sängerinnen singen zur Ehre Gottes, zur Renovierung der Wallfahrtskirche St. Quirin und zu unserer Freude“, meinte der Geistliche, der in der blauen Festgirlande an der Decke des Gotteshauses eine verirrte Fledermaus ausmachte.

Abwechselnd begleiteten die Chorleiterin und Pia Bildl, die kurzerhand eingesprungen war, die Sängerinnen am E-Piano. Das Ensemble startete mit dem Lied „Komm herein. Mit „Hör mal auf die leisen Töne“ zeigte der Chor, dass er auch diese beherrscht. „Zusammenwachsen“ oder das freudige musikalische Glaubensbekenntnis „Ich glaube“ hallten durch das Kirchenschiff.

Auch englische Lieder wie „Early in the morning“ oder You are my all in all” genossen die Zuhörer. Beim Abschlusslied, den „Irischen Segenswünschen“, stimmten einige Konzertbesucher mit ein. „Es war ein Geschenk Gottes“, schwärmte Pfarrer Wundlechner abschließend und die Konzertbesucher quittierten das Benefizkonzert mit stehenden Ovationen und Spenden. Als Zugabe schickten die Sängerinnen die Zuhörer mit einem afrikanischen Segensgruß und den Segen des Geistlichen in einen perfekt begonnenen Sonntagnachmittag am „Botzerberg“.

 
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