Immenreuth
14.09.2018 - 15:54 Uhr

40 Bayern auf Rügen

Die vier Tage auf der Insel Rügen haben es in sich. Eine 40-köpfige Reisegruppe der KAB Immenreuth absolviert ein straffes Programm. Entsprechend groß sind ihre Eindrücke und Erfahrungen.

Gut erholt, mit vielen Eindrücken im Gepäck kommen die KAB-Mitglieder von ihrer viertägigen Reise nach Rügen zurück in die Heimat. Bild: mez
Gut erholt, mit vielen Eindrücken im Gepäck kommen die KAB-Mitglieder von ihrer viertägigen Reise nach Rügen zurück in die Heimat.

Schon bei der Anreise nach Wiek im Nordwesten Rügens, die fast durch die gesamte Insel an den dort gelegenen Meeresarm führte, bestaunten die Immenreuther die Vielfalt der Landschaft. Wegen der vielen Binnenseen zeigten sich immer wieder schone Ausblicke auf Wasserflächen rechts und links der Straße. Ackerflächen bis zum Horizont begleiteten die Reisenden die ganze Zeit. Nur vier Eigentümer bewirtschaften fast die gesamten landwirtschaftlichen Grundstücke Rügens, wo auch die Schmalspurbahn "Rasender Roland" den Weg kreuzte. Zu Fuß ging es durch ausgedehnte Buchenwälder, um die Hügel an der malerischen Kreideküste wie den Königstuhl aus nächster Nähe sehen zu können. Bis zu 100 Meter tief fielen dort die Hänge zum Strand ab. Ein eindrucksvoller Anblick der brüchigen und daher nicht ungefährlichen Kreideküste bot sich auch bei der Schifffahrt ab Sassnitz.

Zur Ursprünglichkeit der Natur gesellte sich aber auch der Genuss. So hatte der Gastgeber der Unterkunft extra seinen Räucherofen angeschürt, weshalb viele Teilnehmer die verschiedensten Räucherfische in die Heimat mitbringen konnten. Besonders die gesundheitsbewussten Frauen sprach mit dem Sanddorb ein anderes Markenzeichen Rügens an, der als Saft, Likör, Gelee oder in vielen anderen Erzeugnissen zum Probieren anregte.

In den Seebädern fand sich die Farbe Weiß als vorherrschender Anstrich an den kunstvoll gestalteten Villen und Unterkünften im Jugendstil der bekannten Bäderarchitektur, die die Strandpromenaden prägt. Ganz anders das Bild der Gebäude in der Hansestadt Stralsund vor der Rügenschen Küste: Hier beeindruckte das geschlossene Stadtbild aus alten, roten Backsteingebäuden, den beiden mächtigen gotischen Kirchen und dem filigran mit vielen Dachzinnen gestalteten mittelalterlichen Rathaus.

Der Besuch des Schauspiels um den Piraten Störtebeker auf der Freilichtbühne in Ralswiek mit dem Geschehen, das sich in der Blütezeit der Hansestädte zugetragen hatte, rundete die Reise ab. Das Geschehen spielte zu Wasser und auf dem Land, die Schauspieler waren mit Pferden, zu Fuß oder auf Booten unterwegs, und eine fesselnde Handlung ließ die Besucher die Zeit vergessen, bevor sie ein Feuerwerk wieder in die Gegenwart zurückholte. KAB-Vorsitzende Claudia Porst dankte allen Frauen, die mit selbst gebackenem Kuchen zur Verpflegung bei der Anreise beigetragen hatten.

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