Die letzten Jahre seines Schaffens verbrachte Geistlicher Rat August Müller als Ruhestandspriester in Altötting. Einen großen Abschied bereiteten ihm am Montag rund 200 Trauergäste beim Requiem in der Herz-Jesu-Kirche.
Abt Thomas Freihart vom Kloster Weltenburg zelebrierte den Gottesdienst. Die Fahnen von Kolping aus Selb und Erbendorf sowie die des Katholischen Frauen- und Müttervereins aus Erbendorf schmückten den rechten Seitenaltar. Eindrucksvoll umrahmte der Erbendorfer Kirchenchor den Trauergottesdienst.
Die Pfarreien St. Pius in Landshut und Erbendorf waren von 1992 bis 2010 die letzten Wirkungsstätten von August Müller. Ihre Seelsorger hoben bei den Abschiedsworten die Schaffenskraft Müllers heraus und würdigten ihn als großen Gestalter. Er war nicht nur Baumeister, der viele Projekte verwirklichte, sondern ein Mensch, der die Gemeinschaft förderte und gerne mit ihr unterwegs war. Nicht von ungefähr gestaltete daher der Kirchenchor Erbendorf die Totenmesse.
Eine Rückschau auf das Leben des Ruhestandsgeistlichen gab Abt Freihart. Er zeichnete den Weg von August Müller, der als Kaplan 1977 in Landshut begann, bis zu dessen Tod nach. Die vorletzte Station von August Müller war 2010 die Mitarbeit im Kloster Mallersdorf. Generaloberin Jakobe und vier ihrer Ordensschwestern begleiteten ebenfalls die Trauergemeinschaft. Zu ihr gehörten weiter 23 Priester. Unter ihnen auch Geistlicher Rat im Ruhestand Alfons Wurm.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.