10.02.2019 - 11:45 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Erst denken, dann klicken

Die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums diskutieren über Online-Mobbing und Umgang mit dem Internet unter fachlicher Anleitung vom Jugendmedienzentrum Oberpfalz Nord T1.

Teilnehmende Schüler der Klasse 5/6
von Arnold KochProfil

Anfang Februar 2019 erhielt die Klasse 5/6 des Sonderpädagogischen Förderzentrums Immenreuth Besuch von Frau Gabriela Paetzolt vom T1 Medienzentrum. Das grenzüberschreitende Jugendmedienzentrum Oberpfalz Nord T1 gibt es seit Januar 2008 als Einrichtung des Kreisjugendringes Tirschenreuth als Träger. Das T1 versteht sich als Serviceeinrichtung für die Jugendarbeit und ist eine Anlaufstelle für alle medienpädagogischen und medienpraktischen Fragen mit den Schwerpunkten Neue Medien, Smartphones, Video, Radio und Multimedia. Die medienpädagogischen Angebote richten sich vorwiegend an Kinder, Jugendliche, Multiplikatoren der Jugendarbeit und Schulen aus der nördlichen Oberpfalz, sowie Belegergruppen der Jugendherberge Tannenlohe. Die breite Angebotspalette umfasst Fortbildungen, Seminare, Vorträge, Geräteverleih und Betreuung von Jugendgruppen bei der Umsetzung von Medienprojekten. Daraus hatte sich das SFZ den Projekttag mit dem Thema "Erst denken, dann klicken" ausgesucht. Gemeinsam gestaltete die Referentin mit den Schülern einen Projekttag zu diesem Thema. Zunächst erklärte sie den Schülern was Mobbing ist und der Begriff wurde vom Cyber-Mobbing abgegrenzt. Die Schüler erzählten von eigenen Erfahrungen und stellten viele Fragen rund um das Thema. Danach wurden in Gruppen Strategien erarbeitet, wie man sich im Fall von Mobbing richtig verhält. Auch Regeln für einen guten Umgang miteinander wurden aufgestellt. Der Höhepunkt für die Schüler war das Erstellen eines kurzen Videoclips zum Thema Freundschaft. Sie dachten sich Situationen aus und drehten mit einem iPad verschiedene Videosequenzen. Das Ergebnis sorgte bei allen Schülern für große Begeisterung und dem Wunsch weitere Aufklärung zur neuen Medienwelt und dem Umgang damit zu erhalten.

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