16.03.2020 - 16:51 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Fraktionen geben je einen Sitz an IWG ab

Fraktionen geben je einen Sitz an IWG ab

Der ehemalige Bürgermeister Peter Merkl nimmt diesmal sein Mandat an und kehrt als SPD-Gemeinderat ins Kommunalparlament zurück.
von Bernhard KreuzerProfil

Als Gewinner kann die Immenreuther Wählergemeinschaft (IWG) angesehen werden. Sie hat ihr Ziel erreicht, jeder bisher im Gemeinderat vertretenen Fraktion einen Sitz abzunehmen. Von den 1497 Stimmberechtigten gingen 1129 zur Wahlurne. 24 612 gültige und 17 ungültige Stimmen wurden gezählt. Bei der Wahl 2014 waren es 26 691 und 18.

Dabei entfielen auf die CSU 9540 Stimmen (2014: 11 653), SPD 4268 (6288), Freie Wählergemeinschaft 4306 (6618). Auf Anhieb konnte die Immenreuther Wählergemeinschaft (IWG) 6495 Stimmen und einen Anteil von 26,4 Prozent für sich verbuchen. Dieser lag bei der CSU bei 38,8, der SPD bei 17,3 und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) bei 17,5 Prozent.

Daraus resultiert eine Sitzverteilung von 5 Sitzen für die CSU, jeweils zwei für SPD und die FWG sowie drei für die IWG. Peter Merkl, SPD-Bürgermeister bis 2014, wird als Gemeinderat in das kommunale Parlament einziehen. Die Wahl wird er annehmen und nicht wieder ablehnen.

Gewählt wurden folgende Gemeinderäte mit ihrem Stimmanteil in Klammern: Josef Hecht (1021), Bernhard Söllner (943), Matthias Melzner (687), Lothar Porst (583) und Reinhard Etterer (531) von der CSU; Gerhard Tretter (1097) und Peter Merkl (759) von der SPD; Eberhard Besold (1047) und Markus Schmid (742) von der FWG sowie Adrian Scheitler (982), Ludwig Melzner (590) und Florian Hösl (474) von der IWG. Sollte Scheitler bei der Stichwahl als Bürgermeister in das Rathaus einziehen, würde Jürgen Kreuzer mit 469 Stimmen als Nachrücker Mitglied des Gemeinderates werden. Nachrücker bei den anderen Parteien sind Johannes Frauenholz (CSU, 528), Reiner Ullmann (FWG, 693) und Josef Ditschek (SPD, 540).

35 Wahlhelfer waren am Sonntag unter Leitung von Katja Busch im Einsatz. Die Hauptarbeit entfiel dabei auf das Briefwahllokal. 792 Briefwahlunterlagen waren angefordert. 368 Bürger nutzten die Gelegenheit direkt ins Wahllokal, der Mehrzweckhalle zu gehen.

Nicht mehr dem Gremium werden Maria Frauenholz und Roman Melzner (CSU) sowie Erich Hader (SPD) angehören. Sie kandidierten nicht mehr. Josef Prechtl (CSU) schaffte es auf dem vorletzten Listenplatz seiner Partei nicht mehr den Sprung ins Gremium. Reiner Ullmann (FWG) und Jürgen Kreuzer (IWG) sind Nachrücker. Das Amt des suspendierten Bürgermeisters Heinz Lorenz (CSU) endet ebenfalls am 1. Mai.

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