22.06.2020 - 13:37 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Gefährliche Karawane an Immenreuther Eiche

Neben- und hintereinander machen sich Hunderte von Eichenprozessionsspinnern daran, eine Eiche bei Immenreuth zu "besetzen".
von Bernhard KreuzerProfil

Immer rund herum um den Baum ohne Abstand und ohne Mundschutz: Seltsam mutete es schon an, dass Hunderte von Eichenprozessionsspinnern immer rund um einen Eichenstamm marschierten. Entdeckt wurde das Schauspiel am Flurbereinigungsweg von der Familienferienstätte zum Bauhof bei der Hundetoilette. Ende Juni, im dritten Larvenstadium, bilden die Raupen Millionen giftiger Brennhaare aus. Sie brechen nicht nur bei Berührung ab. In den Gespinsten bleiben auch nach der Verpuppung und dem Schlüpfen des kleinen Nachtfalters Unmengen der Brennhaare, die noch über Jahre zu Pusteln, starken Juckreiz und entzündeten Flecken auf unbedeckten Hautstellen führen können. Atemnot, Schwindel oder Übelkeit sind andere Erscheinungsformen. Zwei auf den Flurbereinigungsweg gefallene Gespinstnester und eines in Kopfhöhe an einer der beiden befallenen Eichen konnten bereits entsorgt werden.

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