28.11.2018 - 12:54 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Gesicht des Fördervereins

Beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen feiert der Förderverein der Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Immenreuth nicht nur sich selbst. In den Mittelpunkt stellen die Verantwortlichen auch einen unermüdlichen Mitstreiter und Motor.

An seinen Vorgänger Josef Moller überreicht Vorsitzender Alfred Schuster (von links) die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden des Fördervereins.
von Arnold KochProfil

Vorsitzender Alfred Schuster zeigte in seiner Laudatio das große Engagement seines Vorgängers Josef Moller auf. Ein Jahrzehnt lang war dieser das Gesicht des Fördervereins und ein starker ehrenamtlicher Motor des Sonderpädagogischen Förderzentrums. Mit großem Einsatz führte er den Verein und setzte sich unermüdlich für die Belange der Schüler und der Schule selbst ein. "Wir wollen Ihnen für ihren vorbildlichen Einsatz zur Förderung dieser wichtigen Schuleinrichtung und der Schüler danken", erklärte Schuster. Gemäß einstimmigem Beschluss des Vorstandes ernannte er Moller zum Ehrenvorsitzenden.

"Ich hab das für euch Schüler getan. Eure Unterstützung war mein Antrieb", meinte der Geehrte in seinen Dankesworten. Schuster würdigte mit einem Blumenstrauß Martina Grötsch für ihre Idee, 1993 einen Förderverein zu gründen. Zudem stand sie selbst vier Jahre an dessen Spitze.

Die neue Sonderschulrektorin Franziska Schubert stellte die aktuelle Situation am Förderzentrum vor. 56 Schüler besuchen insgesamt Klassen. Weitere 14 Kinder werden in der Schulvorbereitenden Einrichtung in Kastl gefördert. In den vergangenen Jahren lag die Schülerzahl immer zwischen 70 und 75 Mädchen und Buben.

Durch den Ruhestand mehrerer Lehrkräfte habe sich ein Personalwechsel vollzogen, berichtete Schubert. Neben ihr seien drei weitere Pädagogen zum Lehrerkollegium gestoßen. Die Klasse 1/1a/2 leitet Cornelia Dumler, die Klasse 2/3/4 Frank Prechtl, 5/6 Christina Hacker, 7/8, Franziska Lamm und 9 Jasmin Heindl-Bartl. Förderlehrerin ist Brigitte Koch, Fachlehrer für Werken Oliver Steinberg, Fachlehrerin für Hausarbeit Melanie Iadonisi, Religionslehrerinnen Martina Grötsch und Gabi Schecklmann. Steffi Danzer und Silke Nußstein sind im mobilen sonderpädagogischen Dienst und beim Thema Inklusion sowie in der Beratung tätig.

Nußstein hat zudem die pädagogische Leitung der Schulvorbereitenden Einrichtung in Kastl übernommen, die Simone Braun führt. Manuela Kausler ist Jugendsozialarbeiterin und Sieglinde Stelzl Sekretärin. Die Kooperation durch gemeinsame Veranstaltungen und Ausflüge mit der Grundschule bezeichnete Schubert als "sehr fruchtbar".

Viele Schulaktionen und Anschaffungen wären ohne die finanzielle Unterstützung des Fördervereins nicht denkbar. Diese stärkten die Schulgemeinschaft. Die Rektorin dankte dem Verein für die Arbeit und Unterstützung zum Wohle der Kinder. Auch stellvertretender Landrat Günter Kopp bescheinigte ihm vorbildlichen Einsatz. Das SFZ sei eine wichtige pädagogische Einrichtung, die der Landkreis als Sachaufwandsträger in allen Belangen unterstütze wird. Als Dank überreichte er an die Förderer eine 500-Euro-Spende.

Zweiter Bürgermeister Josef Hecht überbrachte die Glückwünsche aller Rathauschefs des Schulsprengel. Die Gemeinde als Eigentümer des Schulzentrums lege großen Wert auf ein Wohlfühlklima in beiden Schulen unter einem Dach. Er überreichte eine Geldspende an Schuster. Der offiziellen Feierstunde schloss sich ein gemütlicher Teil mit kaltem Büfett an.

Bei Martina Grötsch bedanken sich die Vorsitzenden Alfred Schuster (links) und Bernhard Söllner (rechts) für ihre Idee vor 25 Jahren, den Förderverein zu gründen.
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