08.07.2021 - 12:55 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Lange Hexennacht im Immenreuther Kinderhaus

In Zweierreihen ging es beim Hexenausflug für die über 30 jungen Hexen und Zauberer des Herz-Jesu-Kindergartens durch das verwunschene Dorf.
von Roman MelznerProfil

Im Herz-Jesu-Kinderhaus stand das Projekt "Die kleine Hexe geht in die Hexenschule" im Programm. Es endete mit der traditionellen langen Nacht.

Auf die Spur der "Kleinen Hexe" nach dem Buch von Otfried Preußler gingen die 31 Vorschulkinder des Herz-Jesu-Kinderhauses. Mit ihren Erzieherinnen gestalteten sie eine ganze Projektwoche. Dabei kochten sie einen Zaubertrank aus Holunderblütensirup, lasen Geschichten der kleinen Hexe vor, nähten Hexen- sowie Zaubererkostüme und bearbeiteten Arbeitsblätter.

Höhepunkt war die im Kinderhaus traditionelle "Lange Nacht". Darauf fieberten alle Hexen- und Zaubererschüler am letzten Tag der Projektwoche hin. Dazu trafen sich alle jungen Teilnehmer am Abend im Kinderhaus. Nach einer Stärkung, die die Mädchen und Buben am Vormittag gemeinsam vorbereitet hatten, standen drei Prüfungen an: das legendäre Besenrennen, der Griff in die verzauberte Fühlkiste sowie die Vorführung eines selbst erlernten Zaubertricks vor den gestrengen Augen der Oberhexen. Dabei gab es auch drei Abzeichen für den Hexen- oder Zaubererhut zu gewinnen, den die Kinder für ihre tolle Leistung in der Projektwoche von den drei Oberhexen überreicht bekamen. Es folgte eine Nachtwanderung durch das verwunschene Dorf in den selbst genähten Kostümen, die sich für die frisch gebackenen jungen Hexen und Zauberer als aufregend herausstellte.

Als die Eltern am späten Abend ihren Nachwuchs im Mühlweg mit der winkelschiefen Nummer 2 wieder abholten, mussten diese erst durch den Eingang des Kinderhauses durch ein Zaubertor herausgezaubert werden. Den Eltern wurde abschließend ein in dieser Woche erlerntes Lied vorgeführt, bevor man sich auf den Heimflug machen konnte und hierbei noch ein Glas Zaubertrank mitnehmen durfte.

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