Die Religionspädagoginnen Gabriele Schecklmann und Michaela Sauer hatten die Klassen 1/1a, 2/3/4 des Sonderpädagogischen Förderzentrums sowie die Kombiklassen 1/2a und b der Grundschule zum Erntedankfest eingeladen. Mitten in der Aula stand ein bunter und reich mit Früchten aus heimischen Gärten und Fluren bestückter Obstkorb.
Zum Auftakt sangen die Kinder "Danke für alle guten Gaben". Für Verwunderung sorgte Michaela Sauer, als sie verschiedene leere Verpackungen über den Erntedankkorb streute. Schnell fanden die Schüler heraus, was es damit auf sich hatte. "Viel gutes Essen landet auf dem Müll", war die Auflösung.
Die Religionspädagogin trug eine Geschichte vor, in der drei Kinder einen Müllcontainer eines Supermarktes durchsuchten und eine große Menge Lebensmittel darin entdeckten. Sie fanden dies schrecklich, es müsse gehandelt werden. Dass das Herstellen von Lebensmitteln viel Mühe bereitet, erfuhren die Mädchen und Buben anschließend. Sie begleiteten Getreidekörner auf ihrem Weg vom Acker bis zum Bäcker und auf den Esstisch. "Viele Menschen und viel Arbeit sind nötig, dass unser Brot zu uns kommt", schlossen sie daraus. Anschließend durchliefen die Kinder mehrere Fühlstationen. In Boxen waren Obst- und Gemüsesorten enthalten, die erfühlt, geschmeckt und entdeckt werden mussten.
Beim Memory-Spiel waren gleiche Obstpaare aufzudecken. Zum Ende des Erntedankfestes schmeckten die mit verschiedenen Marmeladesorten bestrichenen Butterbrote lecker.
















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