Der erste Maikäfer ist da. Heuer sollte es viele von diesen Blatthornkäfern geben. Früher wurden sie in Schaltjahren wie diesem eimerweise von den Bäumen geschüttelt und solange an Hühner verfüttert, bis das Federvieh sie verschmähte. Wer mit dem Auto an einem lauen Maienabend unterwegs war, kann sich noch an verpappte Windschutzscheiben oder Kühlerrippen erinnern. Rar sind sie inzwischen geworden und Schülern dienen sie auch nicht mehr dazu den Unterricht durch die Brummer aufzulockern. Wilhelm Busch beschrieb in seinem Buch „Max und Moritz“, wozu Maikäfer alles gut waren. Ihr Rückgang sollte als Zeichen einer sich verändernden Umwelt angesehen werden.
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