17.02.2020 - 16:44 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Mit dem Rücken zum Straßenverkehr

Der Taster an der Fußgängerampel beim Kindergarten über die Staatsstraße 2177 sitzt seit der Installation 2007 am falschen Platz. Wollen ihn Kinder drücken, müssen sie um die Ampel herum gehen. Jetzt ist das Staatliche Bauamt eingeschaltet.

Der Taster an der Fußgängerampel auf der Seite des Kindergartens sollte auf der anderen Seite sein und nicht zur Straße zeigen. Kinder, die von der Schule oder vom Kindergarten kommen, können ihn nicht gleich sehen oder müssen sich - um ihn zu bedienen - mit dem Rücken zur Straße stellen. Von Fahrzeugen könnte dabei ein Schulranzen erwischt werden.
von Bernhard KreuzerProfil

Der Taster an der Fußgängerampel beim Kindergarten über die Staatsstraße 2177 sitzt seit seiner Aufstellung im Jahr 2007 am falschen Platz. Wollen ihn Kinder drücken, um auf die andere Seite der vielbefahrenen Straße zu gelangen, müssen sie um die Ampel herum gehen. Ihre Schulranzen ragen mitunter in den Straßenbereich und stellen somit ein nicht unerhebliches Risiko dar.

In der Bürgerversammlung im November war der Hinweis auf diese Gefahrenquelle gekommen. An das Staatliche Straßenbauamt sei deshalb der Antrag gegangen, Abhilfe zu schaffen und den Taster auf die richtige Seite zu setzen, informierte Zweiter Bürgermeister Josef Hecht in der Gemeinderatssitzung.

Um Abhilfe wurde auch hinsichtlich der verdreckten Regenrinnen der Staatsstraße gebeten. Hier allerdings musste Hecht auf das Reinigungskonzept des Straßenbauamts verweisen, das den Zyklus der Reinigungsarbeiten bestimmt.

Noch nicht erledigt ist der Antrag auf Verkehrsberuhigungen. Einmal mehr wurde die Verlegung des Ortsschildes Richtung Weidenberg über die Abzweigung nach Haidenaab/Göppmannsbühl hinaus verlangt, ebenso eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von Haid am Forst bis Immenreuth. Die hohe Gefährdung von Fußgängern und Zahl von Wildunfällen sind als Gründe angeführt worden. "Ein schon immer heißes Thema", sagte dazu Josef Hecht. Er verwies auf die Verantwortung des Straßenbauamts. Ein erneuter Antrag auf Verkehrsschau mit der Polizei werde gestellt, versicherte er.

Info:

109 Bürger unterschreiben

Neben der Behandlung der Anregungen, Wünsche und Anträge aus den drei Bürgerversammlungen und Bericht über die Rechnungsprüfung für die Jahre 2017 und 2018. waren weitere Punkte:

Den im Dezember eingereichten Antrag zum Thema Rathaus und die damit verbundenen Forderung, die Entscheidung dem neuen Gemeinderat zu überlassen, haben 109 Bürger unterzeichnet.

Zustimmung gab es für die Nutzungsänderung einer bestehenden Lager- und Gerätehalle zu einem Wohn- und Geschäftshaus mit Errichtung eines zweiten Vollgeschosses in der Gemarkung Immenreuth. Dies galt ebenso für die Bauvoranfrage für den Bau einer Einliegerwohnung in eine Scheune im Mühlweg.

Formell beschlossen wurde die Entscheidung des Gemeinderates vom Juli 2017. Der im Servicecenter beim Landratsamt Tirschenreuth beschäftigte IT-Sicherheitsbeauftragte ist nun offiziell auch für die IT-Sicherheit der Gemeinde zuständig.

Für hervorragende sportliche, kulturelle und soziale Leistungen ehrt der Landkreis wieder engagierte Bürger. Vorschläge dazu können bei der Gemeinde zur Weitergabe eingereicht werden.

Laut amtierenden Bürgermeister Josef Hecht beachten fast alle bei der Kommunalwahl antretende Parteien die Plakatierverordnung der Gemeinde. Ignoriert werde sie von der SPD. An sie ging nach einer etwas "eskalierten" Aussprache die Bitte, einen formellen Antrag aus Gründen der Gleichberechtigung zu stellen.

Ohne Mängel blieb die erfolgte Lebensmittelkontrolle.

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