24.11.2021 - 14:59 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Nach sechs Jahren doch noch Immenreuther "Familienbeauftragte"

"KoKi-Beauftragte" heißen seit geraumer Zeit "Familienbeauftragte". Bei der Namensänderung wurde festgestellt, dass Katja Busch dieses Amt zwar seit 1. Januar 2016 ausübt, der Gemeinderat sie aber nicht formell als solche bestellt hat.

Nach fast sechs Jahren wurde die Bestellung von Katja Busch zur Jugendbeauftragten vollzogen.
von Bernhard KreuzerProfil

Der ehemalige Bürgermeister Heinz Lorenz hatte Katja Busch damals nur als Beauftragte an das Landratsamt gemeldet. Die formelle Bestellung vollzog nun der Gemeinderat bei seiner Sitzung rückwirkend zum 1. Januar 2016.

Ihre Aufgabe übt Busch im Stillen aus, ohne an die Öffentlichkeit zu treten. Besonders junge Familien und Alleinerziehende mit Kindern bis drei Jahren sind es, die sich an sie wenden. Besonders dann, wenn sie überfordert sind, Beruf und Familie nicht mehr in Einklang bringen können. Ziel ihrer Arbeit ist es, Lösungen zu finden, damit nicht am Schluss Probleme beim Jugendamt ankommen, sagt Katja Busch. Sie wolle unterstützen, bevor es zu Eskalationen komme. Lösungen vor Ort sieht sie als ihre Aufgabe.

Katja Busch ist aber auch Bindeglied zwischen dem Landratsamt und den Familien. Auf eines freut sie sich schon: Gastgeberin beim nächsten Treffen der Jugendbeauftragten am 1. Juni 2022 sein zu dürfen.

In einer weiteren personellen Entscheidung bestellte der Gemeinderat den Verwaltungsbeamten Stefan Zwerenz mit Wirkung zum 19. November zu einem weiteren Standesbeamten. Mit Erfolg hat er die erforderlichen Prüfungen absolviert. Zwerenz vertritt künftig Wolfgang Kilgert in diesen Angelegenheiten. Mit dem zweiten Standesbeamten sei die Vertretungsregelung sichergestellt, betonte Bürgermeister Thomas Kaufmann. Die Gemeinde sei nicht mehr auf die Unterstützung anderer Gemeinden angewiesen, denen er für die Hilfe in der Vergangenheit dankte.

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