Immenreuth
25.10.2019 - 18:04 Uhr

Sparsamen Umgang mit Lebensmittel lernen

Nachhaltigkeit ist der erste Schritt zum aktiven Umweltschutz. Das lernten die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums und der Grundschule Immenreuth.

Die siebte Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums versuchte mit Religionspädagogin Gabi Schecklmann (links) und Lehrerin Mona Kränzler (rechts) herauszufinden, warum so viele Lebensmittel im Abfall landen. Bild: ak
Die siebte Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums versuchte mit Religionspädagogin Gabi Schecklmann (links) und Lehrerin Mona Kränzler (rechts) herauszufinden, warum so viele Lebensmittel im Abfall landen.

Zu einer Woche der Nachhaltigkeit hatte die Religionspädagogin Gabi Schecklmann am SFZ aufgerufen. Wie gehen wir mit Lebensmitteln um? Was wird in unserer Überflussgesellschaft alles verschwendet? Wohin gelangt verschmähtes Essen? Dies waren nur einige der Fragen, für die die siebte Klasse nach Antworten suchte. Mit der Religionspädagogin baute sie in der Schulaula einen Tisch mit Lebensmitteln auf. Die dargestellte Menge zeigte dem Umfang aller Lebensmittel, die pro Jahr und Kopf im Landkreis Tirschenreuth weggeworfen wird. Es sind 29,7 Kilogramm.

Unter der Leitung von Lehrkraft Mona Kränzler interviewten die Siebtklässler alle Pädagogen und Klassensprecher. Ziel war es herauszufinden, wer wann und was wegwirft. Es stellte sich heraus, dass jeder der Befragten gelegentlich Essen wegwirft, weil es zu viel, verdorben oder das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen war.

Alle Klassen des SFZ und der Grundschule sollten die aufgebaute Lebensmittelmenge schätzen. Den 29,7 Kilogramm kamen zwei Grundschulklassen am nächsten. Die Schüler stellten jedoch mit Unverständnis fest, dass sich in einer Familie diese Menge je nach Anzahl der Mitglieder entsprechend vervielfacht. Um dieser Verschwendung entgegenzuwirken, beschlossen die Kinder, zukünftig besser darauf zu achten, was und wieviel gekauft wird. Zudem sollen Lebensmittel nicht nur deshalb weggeworfen werden, weil es einem nicht schmeckt.

Die Schüler der beiden Grundschulklassen kamen mit ihrer Schätzung den 29,7 Kilogramm weggeworfener Lebensmittel am nächsten. Bild: ak
Die Schüler der beiden Grundschulklassen kamen mit ihrer Schätzung den 29,7 Kilogramm weggeworfener Lebensmittel am nächsten.
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.