29.08.2018 - 10:10 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Thekla verhindert Rekord

Die Verantwortlichen des Naturerlebnisbads Immenreuth ziehen Bilanz für den Sommer 2018.

In den vergangenen Tagen wurde es ruhig im Naturerlebnisbad. Geschäftsführer Robert Kratzenberg (links) und Bademeister Kai Wolf (rechts) nutzen die Zeit dafür, die eingegangenen Umfragekarten auszuwerten. Am 10. September um 11 Uhr werden im Bad die drei Gewinner der Jahreskarten 2019 gezogen.
von Bernhard KreuzerProfil

(bkr) Das Tief Thekla vertrieb vergangene Woche die sommerliche Hitze. Seitdem halten niedrigere Temperaturen viele vom Badespaß im Naturerlebnisbad ab. Aus diesem Grund wird der erhoffte Rekord von 35 000 Besuchern nicht mehr überboten werden können.

Dennoch, Geschäftsführer Robert Kratzenberg rechnet damit, die durchschnittlichen Gästezahlen der beliebten Freizeiteinrichtung in der sich neigenden Saison um 7000 Besucher überschreiten zu können. 32 000 sind es sicher, wenn das Bad nach dem letzten Badetag ab Montag, 10. September, geschlossen bleibt. Dann wird nicht nur eine erste Bilanz gezogen, sondern auch die drei Gewinner einer Jahreskarte für die Badesaison 2019.

Zum Schluss der diesjährigen Badesaison startete das Naturerlebnisbad noch eine Umfrageaktion bei seinen Besuchern und wollte wissen, was gefällt, was nicht und was wünschenswert wäre. „Wir haben bereits über einhundert Rückmeldungen. Jede Karte wird gelesen und ausgewertet“, versichert Robert Kratzenberg und, „wir machen uns vor allem Gedanken darüber, wenn etwas nicht gefällt. Je öfter ein Thema angesprochen wird, umso ernster wird es genommen“, versichert er.

Kritik sei willkommen. „Wir leben von der Kritik und wir wollen besser werden und beschäftigen uns besonders mit den negativen Punkten“, versichert Kratzenberg. Deshalb gibt es die Möglichkeit an der Frageaktion noch bis einschließlich Sonntag, 9. September, teilzunehmen und die Chance zu wahren, eine Jahreskarte zu gewinnen. Die Karten gibt es an der Kasse des Bades und bei Bademeister Kai Wolf.

Um die 22 Grad wird das Wasser in den kommenden Tagen wieder erreichen. Die hohe Qualität des Wassers schätzen nicht nur die Morgenschwimmer, weiß Bademeister Kai Wolf. Trotz der hohen Temperaturen und der vielen Badegäste gelang es, die Hygiene des Wassers auf hohem Niveau zu halten. Die gute Qualität des chemiefreien Nasses schätzen viele Gäste. Viele nehmen einen langen Weg auf sich, um in Immenreuth zu baden. „Extra aus Bamberg und Kulmbach kommen aus diesem Grund Besucher“, erzählt Kai Wolf.

Von Unfällen und größeren Verletzungen blieb die Freizeitanlage verschont. Eine Ausnahme bildete ein Wunsch, zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht zu werden. Kleinere, alltägliche Verletzungen gab es natürlich, räumt der Bademeister ein. Einen wesentlichen Grund für die unfallfreie Saison sieht der Bademeister im aktiven Ansprechen um insbesondere gefährlichen Übermut zu bremsen. Aber auch Sicherheitshinweise, die insbesondere die Nutzung von Schwimmhilfen betrafen, wurden mit großem Lob entgegengenommen.

„Wir wollen uns stetig verbessern und was wir in dieser Saison nicht geschafft haben, werden wir 2019 weiter verfolgen“, verspricht Geschäftsführer Robert Kratzenberg.

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