27.09.2018 - 13:11 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Unfallopfer in guten Händen

Die Feuerwehren von Immenreuth und Punreuth verstärken weiter ihre Zusammenarbeit. Sie erhöhen dadurch die Tagesalarmsicherheit ebenfalls im Bereich der technischen Hilfeleistung.

Erstmals legen Feuerwehrmänner und -frauen aus Immenreuth und Punreuth gemeinsam ein Leistungsabzeichen in der technischen Hilfeleistung ab. Sie erhöhen dadurch die Tagesalarmsicherheit.
von Bernhard KreuzerProfil

Erstmals legten beide Wehren hier gemeinsam eine Leistungsprüfung ab. Für die Punreuther Kameraden war es das erste Mal. Dies setzte auch voraus, dass sie sich nicht nur mit dem HLF 20/16 der Immenreuther Wehr vertraut machen, sondern mit ihm auch intensiv üben mussten.

Auf dem Bauhof war als Einsatzszenario für die Prüfung die Rettung von Personen aus einem verunglückten Fahrzeug aufgebaut. In zwei Gruppen unterzogen sich unter den kritischen Augen der Kreisbrandmeister Alois Schindler, Florian Braunreuther und Alexandra Müller 13 Aktive der Prüfung der Leistungsstufe 1. Der zweiten Gruppe erschwerte bei besonders realistischen Bedingungen Dunkelheit, starker Wind und stürmischer Regen die Arbeit. Unter der betonten Stimme von Gruppenführer Alexander Danzer hieß es am Schluss für alle: "Ihr habt schnell und sauber gearbeitet. Ihr habt gezeigt, dass beim Umgang mit den Geräten jeder Handgriff sitzt."

Überrascht und angetan von der guten Leistung war amtierender Bürgermeister Josef Hecht. Gerade im Hinblick auf die steigenden Probleme bei der Rettung von Menschen bei Unfällen sah er es als sehr wichtig an, dass die Einsatzkräfte auf den aktuellen Stand bleiben und die Ortswehren zusammenarbeiten. Den Feuerwehrkräften dankte er mit einer kleinen Spende für die Nachfeier zur Prüfung.

Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielten von der Feuerwehr Immenreuth Alexander Danzer, Michael Schraml, Sebastian Pocker, Daniel Scharf, Leon Kastner, Alessa Friedrich, Marco Götz, Juliane Weber, Daniel Müller und Patrick Krauß. Bei der Feuerwehr Punreuth dürfen Michael Dötterl, Johannes Frauenholz und Andreas Prechtl die Auszeichnung tragen.

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