Der Mai, die Zeit des Waldmeisters: eine vielseitig verwendbare Gewürzpflanze - nicht nur für eine Maibowle. Der Waldmeister ist eine Volksarzneipflanze, wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend. Als Gelee, Sirup oder Teegemisch wird er in der Küche verwendet. Selbst als Mottenbekämpfungsmittel wird er eingesetzt. Die Pflanze aus der Familie der Labkräuter wird als nicht bis kaum giftig eingestuft. Seinen typischen Geschmack verdankt er dem Cumarin, das beim Trocknen freigesetzt wird. Cumarin sollte mit Vorsicht genossen werden: Hohe Dosen lösen Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit aus. In der Lebensmittelindustrie sind deshalb Höchstmengen von zwei Milligramm pro Kilogramm festgesetzt. Ausgenommen davon sind Bonbons und alkoholische Getränke. Beim Sammeln sollte man darauf achten, dass man den Waldmeister nicht mit einem anderen Vertreter seiner Familie verwechselt.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.