07.02.2020 - 15:41 Uhr
IrchenriethOberpfalz

Angebote werden immer teurer

Im Bereich des Rosenweges gibt es in Irchenrieth drei Grundstücke, die in keinem Bebauungsplan verankert sind. Die Gemeinde will sie aber in Form einer Satzung als „Allgemeines Wohngebiet“ festlegen. Dagegen scheint es Widerstand zu geben.

von Ernst FrischholzProfil

In der Gemeinderatssitzung erläuterte Bürgermeister Josef Hammer bezüglich der betreffenden Grundstücke mit den Flurnummern 446, 446/5 und 466/6 sowie einer Teilfläche es der Flurnummer 446/10, dass es dafür Bauvoranfragen und bereits einen Bauantrag gibt. Die betreffenden Areale sind seit 20 Jahren voll erschlossen. Die Besitzer haben die Erschließung bezahlt.

Auf Anraten der Baubehörde des Landratsamtes sollte die Gemeinde hierfür eine Satzung erlassen, die den Innen- und Außenbereich regelt. Grund: Es liegt hierfür kein geltender Bebauungsplan vor. Das segnete der Gemeinderat nun ab. In der Satzung wird das Areal als „Allgemeines Wohngebiet“ festgelegt. Bürgermeister Hammer rechnet nach eigenen Worten aber damit, dass ein angrenzender Landwirt wieder Einwände erheben werde.

Feuerwehrhaus

Es ist derzeit nicht einfach für eine Gemeinde, Aufträge für Bauvorhaben zu vergeben. Entweder es gibt gar keine Angebote, oder überteuerte. Beispiel: Feuerwehrhaus. Noch in günstigen Grenzen lag die Offerte der Bayernwerk AG für den Netzanschluss für 4241 Euro und vor allen Dingen das Gebot der Firma Herman in Irchenrieth für die Fenster über 73.161 Euro (Kostenschätzung 86.875 Euro).

Anders sah es bei den Innenputzarbeiten aus. Bei geschätzten Kosten von 55.000 Euro erhielt man zwei Angebote. Eines mit 83.097 Euro und das zweite über 107.038 Euro. Hammer schlug vor, das Vergabeverfahren aufzuheben und eine neue Ausschreibung zu starten. Was einstimmig befürwortet wurde. Gar kein Angebot erhielt man für die Estricharbeiten bei der Ausschreibung. Hier wird man das Verfahren im Wege der freien Vergabe weiter führen.

Kamera im Kanal

Die Vergabe für die Kanalreinigung plus Kamerabefahrung hatte man schon einmal wegen zu hoher Angebote aufgehoben. Das Angebot, das an die Firma Kanalservice Kammerer in Schwandorf vergeben wurde, liegt bei 202.674 Euro noch weit über dem angedachten Preis. Aber die Gemeinde griff zu. Das höchste Gebot lag bei 284.000 Euro.

Zwei Listen

Das gemeindliche Einvernehmen erhielten die Bauanträge von Christian Ram für Garagen sowie Susanne Riedl und Stefan Rupprecht für den Bau eines Einfamilienhauses. Bürgermeister Hammer informierte weiter, dass der Gemeindewahlausschuss für die Kommunalwahl den Wahlvorschlag der CSU mit ihm als Bürgermeisterkandidat und 24 Kandidaten für den Gemeinderat sowie die eingereichte Liste der SPD mit fünf Gemeinderatskandidaten genehmigt hat.

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