Nachdem sich im Vorjahr kein Ort als Veranstalter gefunden hat, freut sich der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege wieder auf diesen Höhepunkt im Veranstaltungskalender von Gartenliebhabern. Irchenrieth lädt die Gäste am Tag der offenen Gartentür am Sonntag, 30. Juni, zum Blick in die grünen Oasen des Ortes. Die Gartenbesitzer und örtlichen Vereine rüsten sich für diesen Tag. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenkunft von Gartenbesitzern, Bürgern und Vereinen.
Hintergrund des Treffs war, Gartenbesitzer mit ins Boot zu holen, die an diesem Tag ihre Gärten öffnen, sagte Bürgermeister Josef Hammer. Außerdem gehe es darum Vereine und Privatleute zu finden, die für die Besucher Essen und Trinken anbieten. "Kein Gartenbesitzer muss sich jetzt überschlagen." So wie der Garten sich normal zeige, so solle er sich auch an diesem Tag präsentieren. "Wir von der Gemeinde treten als Veranstalter auf und unterstützen. Ansonsten wollen wir den Gartenbesitzern nicht hineinreden."
Sechs Interessenten hatte Hammer zunächst auf der Liste. Am Abend meldeten sich dann spontan noch Alfons und Heidi Stangl. "Jetzt fehlen mir noch drei", resümierte der Rathauschef. Zehn offene Gärten hat er sich als Ziel gesetzt.
Von einem Fest für Irchenrieth sprach Josef Höllerl vom Kreisverband. Zur Einstimmung hatte er eine Präsentation vom Tag der offenen Gartentür 2017 vorgeführt. "Der Kreisverband engagiert sich aber rundum." Es wird ein Flyer erstellt, in dem alle beteiligte Gärten aufgeführt sind sowie die Vereine und deren Bewirtungsstationen. "Es können natürlich auch die Gartenbesitzer Essen und andere Ideen anbieten." Er könne sich auch vorstellen, dass mancher Irchenriether zum Thema einen Stand vor dem Haus oder an anderer Stelle aufbaut. "Die Palette ist groß."
"Es wäre ein Einfaches, Bewirtungsbetriebe von außen zu holen", sagte Höllerl. Bei geschätzt 3000 Besuchern bekomme da jeder seinen Rahm ab. "Aber wir sind dafür, dass das Geld in Irchenrieth bleiben soll."
Rita Spranger möchte mit ihrem Dorfladen auf jeden Fall dabei sein. Sie betonte, dass es schon koordiniert werden müsse, wer, was mache. "Nicht dass an jeder Hausecke ein Bratwürstlstand steht." Bis Donnerstag, 28. Februar, ist nun Zeit für Überlegungen. Dann wird festgelegt, wer sich beteiligt. Interessenten können sich bei Bürgermeister Hammer melden.













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