Hightech für die HPZ-Werkstätten: Neue Maschine erleichtert Arbeit

Irchenrieth
27.12.2022 - 11:14 Uhr

Die Werkstätten GmbH des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Irchenrieth nimmt eine neue Fräsmaschine in Betrieb . Schon die Anlieferung der Maschine ist Millimeter-Arbeit.

Bei der Anlieferung des rund sechs Tonnen schweren Ungetüms war Millimeter-Arbeit erforderlich.

Schneller, kostensparender, hohe Qualität liefernd und noch umweltfreundlicher – das sind auf den Punkt gebracht die Eigenschaften der neuen Fräsmaschine, die vor kurzem geliefert, aufgebaut und inzwischen in den Werkstätte des HPZ in Betrieb genommen wurde. Die Werkstätten GmbH des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Irchenrieth um Leiter Josef Albang hat erneut in eine zukunftsträchtige Technologie investiert, um so den Wünschen und Ansprüchen ihrer Kunden weiterhin gerecht zu werden.

„Unsere Technik ist somit wieder auf dem neuesten Stand“, freute sich Albang, als er zusammen mit seinem Fertigungsleiter Manuel Müllner und dem Vertriebsingenieur Markus Aumann von der Pfrontener Akademie der Firma DMG Mori, einem weltweit führenden Hersteller für Werkzeugmaschinen, die Fräsmaschine offiziell in Betrieb nahm. „Das alte Gerät, das seit 2001 lief, haben wir stillgelegt“, fügte Müllner an.

In der Tat: Denn das Auslaufmodell hatte seit 22 Jahren 6 Stunden an 5 Tagen pro Woche beste Dienste geleistet, doch die technische Weiterentwicklung stand nicht still. Im Gegenteil: Gerade bei der sogenannten Fließbandfertigung von Maschinenbau-Elementen und -Kleinteilen mit Serienstückzahlen von überwiegend 1 bis 1000, die in den HPZ-Werkstätten einen Schwerpunkt darstellt, gab es große technische Verbesserungen.

Um sich ein perfektes Bild von dem für das HPZ passenden Modell zu machen, informierte man sich bei der Hausmesse der DMG Moir in Pfronten vor Ort und begutachtete die Fräsmaschine beim Einsatz in einer Behinderten-Werkstätte in Ansbach. Schnell zeigte sich: „Das Modell ‚M1‘ passt zu uns und zu unseren Produkten“, unterstrich Albang.

Die Vorteile der neuen Maschine gegenüber der alten liegen dabei auf der Hand: Der Energieverbrauch liegt um 30 bis 40 Prozent niedriger, die Produktion – natürlich bei gleich hoher Qualität – läuft aufgrund der flotteren Durchlaufzeit und des dreifach rasanteren Werkzeugwechsels noch schneller. Die Ergonomie und die einfachere Bedienbarkeit der modernen Computertechnik kommen den HPZ-Werkstatt-Mitarbeitern zugute. Zudem ist die „M1“ komplett Co₂-neutral und durch ihre interne Wasseraufbereitung sehr umweltfreundlich.

Angeliefert wurde das rund sechs Tonnen schwere Ungetüm bereits vor einer Woche. Dabei war Millimeter-Arbeit angesagt, ehe man die Maschine per Kran an ihren Platz in der HPZ-Werkstatt manövriert hatte. Im Januar steht nun noch eine zweitägige „M1“-Schulung für die HPZ-Beschäftigten auf dem Programm, ehe sie vollständig in der Produktion eingesetzt wird.

 
 

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