Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege um Organisator Josef Höllerl hat mit dem „Tag der offenen Gartentür“ in Irchenrieth einen Volltreffer gelandet. "Das Kaiserwetter war schon fast zu sehr Kaiser", entdeckte Bürgermeister Josef Hammer am Sonntag eines der wenigen Haare in der Suppe.
Die schattigen Ecken und Plätze in den acht Gärten waren schwer begehrt. An die 3000 Blumenfreunde pilgerten bei weit über 30 Grad nach Irchenrieth. "Wenn ich daheim in meinem Garten werkle lass ich mich von der Hitze ja auch nicht abhalten", erklärte eine Frau beim Rundgang. Den eröffnete gegen 10 Uhr nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche Michldorf vor dem Rathaus in Irchenrieth der stellvertretende Landrat und Gartenbauvereins-Kreisvorsitzende Albert Nickl.
Er nannte Gärten "Seelen der Dörfer, Oasen der Entspannung und Refugien, um Kraft zu schöpfen". Im Prinzip seien sie auch kleine Schaufenster ins Paradies. Durch dieses führte Bürgermeister Hammer, nachdem die stellvertretende Bezirksvorsitzende Rosa Prell an die acht Gartenbesitzer die Gästebücher überreicht hatte, in die sich die Besucher eintragen konnten. Hammer startete „die wohl schönste Wanderung“ durch Irchenrieth mit den vielen Ehrengästen und Holunderkönigin Sandra Neubeck.
Wer den Gästen zuhörte, stieß immer weider auf den Satz "Das würde in unseren Garten auch hineinpassen“. Genau darum ging es auch: Anregungen holen, fachsimpeln, etwas dazulernen. Dass die Irchenriether Vereine und allen voran Rita Spranger ab 11 Uhr Schweinebraten für 6,50 Euro anboten, rundete die vielen guten Eindrücke kulinarisch ab.
















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