Was dem Waldbauer Josef Ach aus Isgier widerfahren ist, schaut mehr nach Waldfrevel oder Sachbeschädigung aus. Als er vor einigen Tagen mit dem Traktor in seinen Wald fuhr, konnte er seinen Augen nicht trauen. Eine etwa fünfzehn Jahre alte Fichte mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter stand gleich am Waldeingang vom Erdboden bis in etwa eineinhalb Meter Höhe ganz ohne Rinde da. Sie war in diesem Bereich total abgeschält.
Das konnte kein Tier gewesen sein, vermutete der Bauer. „Der Baum hat nun keine Versorgung mehr von unten her und er wird deshalb absterben“, davon ist er als erfahrener Waldbauer überzeugt. „Es könnten auch Kinder gewesen sein“, rätselt er. Diese sollten von den Eltern über die Bedeutung und die Nützlichkeit des Waldes für Mensch und Natur besser aufgeklärt werden. Die Kinder sollten auch wissen, wie sehr der Wald in unserer Zeit durch die Trockenheit und den Borkenkäfer ohnehin schon gefährdet ist. Auch die Funktion des Waldes beim Kampf um niedrige CO2-Werte gehe die nächsten Generationen an.













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