Beim Tag der Besinnung und Orientierung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Kreis Neustadt/WN verstand es Direktor Pfarrer Manfred Strigl mit seinen tiefgründigen Vorträgen, Gesprächen und Gesängen auch in diesem Jahr die Landvolkfrauen zu begeistern. Die KLB-Kreisvorsitzenden Maria Pleyer aus Waldthurn und Sabine Kuran aus Püchersreuth freuten sich über 67 Teilnehmerinnen.
Sie gingen unter dem Thema „Heimat – mehr als ein Gefühl?" auf eine Entdeckungstour, um der Seele wohl zu tun. Pfarrer Striegl setzte in seinen Ausführungen Impulse und stimmte zur Freude der Frauen längst vergessene alte Heimatlieder auf seiner Gitarre an. Die Gruppe besprach viele Begriffe für „Heimat“. „Über Sprache schaffen wir Heimat“, sagte Strigl. Man sollte auch Worte sagen, die anderen gut tun. Wörter könnten aber auch verletzen. Jesus Worte seien aber aufbauend. Heimat könne die ganze Welt sein und sei der Ort, da „wo ich verstehe, verstanden und wahrgenommen werde“. Heimat sei da, wo Familie und Freunde sind. Die Freundschaft mit Jesus sei das größte Glück.
Symbolisch für „daheim sein“ durften die Teilnehmerinnen nach dem Referat mit bunten Holzsteinen ein Haus bauen. Anna Schmid, die Pfarrhaushälterin des Landvolk-Kreisseelsorgers Pfarrer Franz Winklmann aus Döltsch, hatte nach der Mittagpause eine Kreuzweg-Meditation vorbereitet, die von den Teilnehmerinnen gebetet wurde. Nach einer Beichtgelegenheit feierten die Teilnehmerinnen mit Pfarrer Strigl den Abschlussgottesdienst.













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