Karikaturen für Menschlichkeit

"Missio" stellt Werke internationaler Künstler im Exerzitienhaus Johannisthal aus

Hans Bräuer von der KEB-Weiden-Neustadt, Christina Engl von der Caritas in der Diözese Regensburg und der Leiter des Exerzitienhauses Johannisthal, Manfred Strigl, bei der Eröffnung der Karikaturenausstellung.
von Siegfried BühnerProfil

(sbü) Ein Beispiel steht für viele andere gezeigte Karikaturen: Flüchtlinge ertrinken, und ein Retter mit Rettungsring in der Hand fragt, „Ist jemand Ingenieur oder IT-Spezialist?“ Bis zum 17. Juli ist die Ausstellung „Alle in einem Boot – Karikaturen zu Afrika und Europa“ im Untergeschoss des Exerzitienhauses Johannistal bei Windischeschenbach zu sehen. Johannisthal ist in der nördlichen Oberpfalz vorerst die einzige Station, die die Werke zeigen wird. Das internationale katholische Hilfswerk Missio München hat die Ausstellung zusammengestellt. Die Tafeln zeigen Karikaturen deutscher und internationaler Künstler, auch Afrikaner, zu Afrika, Flüchtlingen, Klimawandel, Waffenlieferung, Armut, Reichtum und Tourismus. „Insgesamt geht es um Gerechtigkeit auf der Welt“, fasste Christina Engl von der Caritas in der Diözese Regensburg die Aussagen zusammen. Zu den einzelnen Themen soll es in den kommenden Monaten im gesamten Bistum Regensburg Veranstaltungen geben. Mit der Ausstellung wird auch der Weltmissionsmonat Oktober thematisch vorbereitet. Auch das diesjährige Schwerpunktthema der Missio-Arbeit, Äthiopien, wird begleitet. Dass die Tafeln im Haus Johannisthal zu sehen sind, dass organisierte die Katholische Erwachsenenbildung (KEB), das Evangelische Bildungswerk und das Netzwerk Asyl.

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