Im Hause Eger geht es Schlag auf Schlag, ein Familienfest jagt das andere. Er ist wohl der bekannteste Bewohner des Ortsteils Neumühle. Josef Eger feierte 85. Geburtstag und viele Gäste kamen, um den Senior viel Glück und weiterhin Gesundheit zu wünschen. Bei Josef Egers Geburt wurden sogar Salutschüsse wie bei einem Königskind abgegeben, denn die Freude bei den Eltern war riesengroß, als nach sechs Mädchen der ersehnte Hoferbe zur Welt kam. Seiner Verantwortung wurde der junge Mann schnell gerecht, denn bereits mit 20 Jahren war er Chef und verantwortlicher Landwirt auf dem elterlichen Anwesen, da sein Vater früh verstarb. Am 22. Mai 1959 heiratete der Landwirt in der Wallfahrtskirche St. Felix Anneliese Kleber aus Bruckhof. Vier Töchter und vier Söhne vergrößerten die Familie. Heute zählen elf Enkel und vier Urenkel zum Familienkreis, die ihrem Vater und Opa natürlich alle herzlich gratulierten.
Bis zum Rentenalter war der Jubilar bei der Baufirma Töppel beschäftigt. Zusätzlich betrieben die Egers auch noch bis 1989 die Landwirtschaft. Eger leistet als Feldgeschworener oder „Siebener“ der Gemarkung Waldau einen angesehenen Ehrenamtsdienst für die Stadt. Wenn sich Feldnachbarn und Jäger um die Reviergrenzen streiten, dann sind Feldgeschworene gefragt. Es müssen schon sehr vertrauenswürdige Personen sein, die dieses Amt übernehmen, denn sie haben oft in sensiblen Angelegenheiten zu entscheiden. Geselligkeit wurde bei den Egers stets großgeschrieben. Bei den Josefi-Zoigl-Umzügen gehört Josef Eger regelmäßig dazu, um an seinen großen Namenspatron zu erinnern. Zum halbrunden Geburtstag kam deswegen nicht nur Bürgermeister Andreas Wutzlhofer im Hause Eger vorbei sondern auch viele Vereinsvertreter und Pfarrgemeinderatssprecher Alexander Koller aus Waldau.













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