07.12.2018 - 16:48 Uhr

Jugend wird langsam zum Problem

Nach dem Rücktritt des bisherigen Jugendfeuerwehrwart Achim Grassold betreut Wolfgang Bauer von der Feuerwehr Krummennaab den Nachwuchs. Unterstützt wird er von Johannes Schmid aus Mitterteich.

Bei der Dienstversammlung legte Bauer seine Bilanz vor. In den Mittelpunkt seines Rückblicks rückte er auch die Deutsche Jugend-Leistungsspange und die von der Erbendorfer Jugend gewonnene Jugendolympiade in Kulmain. Als einen Erfolg bezeichnete der Krummennaaber den zurückliegenden "Werner-Baier-Gedächtsmarsch" in Konnersreuth mit 34 Gruppen aus den Landkreisen Tirschenreuth, Wunsiedel und Neumarkt. 415 Jugendliche aus 71 Feuerwehren legten den Wissenstest ab.

"Aktuell sind mehr als 20 Prozent der Jugendlichen des Landkreises in der Jugendfeuerwehr", rechnete Bauer vor. Das ist deutlich über dem Durchschnitt, freute sich der Krummennaaber. Er war sich aber sicher, dass die Zahl in den nächsten Jahren abnehmen wird.

In seiner Grußrede bedauerte stellvertretender Landrat Alfred Scheidler die rückläufigen Zahlen beim Nachwuchs. "Im Landkreis ist die Welt aber noch in Ordnung", freute er sich zugleich über die Jugendarbeit im Landkreis. "2017 ist die Zahl der Jugendfeuerwehrler in der Oberpfalz erstmals von 10 453 auf nur noch 9032 und damit unter die 10 000-Marke gerutscht", wusste er. Besorgniserregend seien die Negativschlagzeilen an den Einsatzorten. "Die Pöbeleien nehmen zu." Scherzhaft zitierte der Sprecher den Eglinger Pfarrer Manfred Wurzer: "All denen, die Helfer tätlich angreifen, möge der Herr 14 Tage Durchfall schicken und zwar ohne Papier in der Nähe. Amen!"

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