(ak) Die Kulturfreunde Kaibitz feiern in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wird dazu die alte Kunstmühle 100 Jahre alt, vor 200 Jahren wurde das Brauhaus in der Schlossschänke in Betrieb genommen. Diese drei Jubiläen nimmt der Verein zum Anlass, am kommenden Samstag, 25. August, ab 16 Uhr diese drei Jubiläen mit seinen Mitgliedern und Gästen zu feiern und über die historischen Anlagen und Gebäude zu informieren. Die Schlossschänke wurde im Jahr 1818 als Betriebsgebäude der neuen Brauerei errichtet, der Sudkessel stand bis 1982 im heutigen Saal der Gaststätte. Die Schlossschänke bewirtet ab diesem Zeitpunkt in seiner jetzigen Form und Umfang seine Gäste. Der Verein wird zu beiden geschichtsträchtigen Bauten und Anlagen Führungen anbieten, die von Braumeisterin Franziska Scharf aus Oberbibrach und Müllermeisterin Petra Schuster aus Eisersdorf fachkundig begleitet werden. Sie werden den Weg des Mahlgetreides und des Bieres anhand noch vorhandener Gerätschaften und Gebäude erklären. In sogenannten Escape-Rooms in der Schlossschänke gibt es was zu entdecken und man muss sich mit zu beantwortenden Fragen durcharbeiten. In der Kunstmühle wird eine Bilderausstellung zum Thema „15 Jahre Kulturfreunde Kaibitz“ aufgebaut, wobei auch an die erste Großveranstaltung „Strohhenge“ im Jahr 2004 erinnert wird. Das Programm rundet die geschützte alte Eiche an der Marienkapelle der Familie Eibisch ab. Dort steht ein Mittelalterzelt, in der die Urkunde aus 1936 ausgestellt wird. Von 19 bis 21 Uhr unterhält das Trio „KEMs“ je nach Witterung in der Schlossschänke oder im Biergarten, wo die Gäste kulinarisch von dem Team der Schlossschänke um Wirtin Martina Eibisch bestens versorgt werden. Der Kulturverein sorgt zudem für eine Kinderbelustigung, zu der auch Bogenschießen und eine Hüpfburg gehören.
Kaibitz bei Kemnath
21.08.2018 - 14:38 Uhr
Kultur, Brauerei und Mühle feiern Geburtstag
von Arnold Koch
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.