03.02.2020 - 18:31 Uhr
Kaibitz bei KemnathOberpfalz

Schützen-Kasse nach Umbau bald wieder in Schuss

In der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Silberbach Löschwitz-Kaibitz gab es viel zu berichten. Neben Wettbewerben und Ehrungen ging es vor allem um den Umbau.

Vorsitzender Florian Traßl (rechts) ehrte Karl Danzer für 50-jährige Treue und intensive Vereinsarbeit.
von C. & W. RupprechtProfil

Die Verantwortlichen des Schützenvereins Silberbach Löschwitz-Kaibitz hatten in die Schlossschänke eingeladen. Dort befinden sich im Obergeschoss die neuen Vereinsräume. Nach dem Totengedenken und dem Protokoll von Schriftführerin Heidi Schöpf beleuchtete Vorsitzender und Schützenmeister Florian Traßl das vergangene Vereinsjahr.

Mit zwei Austritten und drei Neuaufnahmen blieb die Mitgliederzahl mit 55 Schützen stabil. Neben vier kirchlichen und mehreren weltlichen Festen auf Gauebene und bei den Nachbarvereinen fanden unter anderem zwei Gauarbeitssitzungen und die Jahreshauptversammlung des Schützengaues statt. Dabei wurden neue Erkenntnisse über Steuer- und andere Rechtsfragen im Verein gewonnen. Nicht unerwähnt ließ Traßl die runden Geburtstage der Mitglieder.

1100 Arbeitsstunden

Die meiste Kraft und Zeit benötigte der Umbau der Vereinsräume. Innerhalb von sechs Monaten wurden in circa 1100 Arbeitsstunden das Obergeschoss entkernt, neu verputzt, Trockenbauarbeiten geleistet sowie im August und September der Wandanstrich angebracht und die Fußböden verlegt. Im Oktober konnten die neuen Räume und der neue Schießstand in Betrieb genommen werden. Traßl dankte allen Unterstützern und Helfern, vor allem Max Bocker und dem Rentnerteam, für deren Einsatz. Bei einer Bilderpräsentation konnten die Anwesenden an dem Umbau teilhaben. Traßl hob auch die enorme Unterstützung durch Hausherren Ely Eibisch hervor. Er hatte nicht nur 2200 Euro für den Umbau und den Schießstand gegeben, sondern war auch für neue Fenster, den Fußboden und beide Türen aufgekommen.

In Vertretung für Schießleiter Hans Zemsch berichtete Traßl von den sportlichen Wettkämpfen, die - trotz fehlender Trainingsmöglichkeit aufgrund des Umbaus - stattgefunden hatten. Diese gliederten sich in Gau- und Landesmeisterschaften, Hobbymeisterschaft und Gaujugendwettkämpfe, bei denen respektable Plätze errungen wurden. Weiter informierte der Redner, dass die Trainingsabende auch künftig dienstags, freitags und samstags (außer an Feiertagen) ab 18 Uhr stattfinden.

Für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft ehrte Traßl Karl-Heinz Mayer und Karl Danzer. Beide hatten im Verein seit 1970 zahlreiche Funktionen und Ämter bekleidet. Als Anerkennung erhielten sie Urkunden und Ehrennadeln mit goldenem Kranz.

Zusage für Förderung

Veronika Traßl listete die Einnahmen und Ausgaben, speziell für den Umbau, auf. Sie konnte von zahlreichen Spenden von der Stadt Kemnath, Geschäften, Mitgliedern und Privatleuten sowie von Patenvereinen berichten. Auch sie dankte Ely Eibisch für seine Großzügigkeit sowie Karl Danzer für die Sachspenden. Der Umbau sei nur mit einem Kredit als Zwischenfinanzierung anzupacken gewesen. Doch inzwischen sei die Zusage des Bezirks für die Sportstättenförderung des Freistaates Bayern eingetroffen. Laut Kassenprüfer Adolf Legat ist der Verein schuldenfrei, wenn das Geld der Sportstättenförderung verbucht ist. Er lobte Florian Traßl, der den Umbau immer wieder angeschoben habe, und dankte Max Bocker sowie allen Helfern, "die Tolles geleistet haben".

Schließlich musste sich die Vereinsgesellschaft mit einer Änderung der Satzungs- und Geschäftsordnung befassen. Dies wurde notwendig, um sich an die aktuellen Richtlinien und die Mustersatzung des Finanzamtes anzupassen.

Schützenmeister Florian Traßl konnte von einem ereignisreichen Vereinsjahr berichten, das vom Umbau der Vereinsräume geprägt war.
Die Mitglieder verfolgten interessiert die Bilderpräsentation vom Umbau der Vereinsräume.

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