Die katholische Kirchenstiftung Roggenstein lässt auf dem Areal der Dorfkirche Parkplätze bauen. Möglich wurde die Maßnahme durch den Erwerb einer 320 Quadratmeter großen Fläche des ehemaligen Rom-Anwesens, die an das Gotteshaus angrenzt. Die Stadt hat das insgesamt 2653 Quadratmeter große Areal von der Erbin der verstorbenen Besitzerin erworben.
Bisher verfügte die Kirchenstiftung lediglich über so viel Grund am Gotteshaus, dass es für die Gerüstaufstellung bei einer Baumaßnahme ausreichte, informierte Pfarrer Gerhard Schmidt. Durch den Grundstücksverkauf der Erbin an die Stadt habe man nun die Gelegenheit erhalten, das kirchliche Areal zu vergrößern und darauf dringend notwendige Parkplätze anlegen lassen. "Auf Weisung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Neustadt/WN können offiziell acht Parkplätze geschaffen werden", teilte der Geistliche auf Nachfrage mit.
Architekt Rudolf Meißner aus Waldthurn arbeitete die Planung aus. Für diesen Zweck wurden mittlerweile 160 Quadratmeter durch die ausführende Firma Töppel bebaut. Dem Gestaltungspflaster sieht man wegen des schmalen Fugenbilds seine Öko-Funktion nicht an. Regenwasser wird über die Fuge und integrierte horizontale und vertikale Kanäle abgeführt. Die Florian Dürnhofer und Stefan Müssig haben die Steine auf einem Brechsand-Splitt-Gemisch verlegt. Normalerweise geschieht das maschinell. Durch die unterschiedliche Farbgebung des Pflasters ist es aber nötig, die einzelnen Paletten durchzumischen. Mit einer Granitpflasterzeile wurde zudem das Gotteshaus eingefasst und vom übrigen Grundstück abgetrennt.
Im Zuge der Baumaßnahme sei dementsprechend auch die Entwässerung des Gebäudes neu geregelt worden, informierte Pfarrer Schmidt. Ein großes Betonrohr im Untergrund sorgt bei Starkregen als Ausgleichsbehältnis, um Überschwemmungen zu vermeiden. Die große Eiche die ebenso wie der kleinere Eichenbaum nebenan als Naturdenkmal eingetragen sind, bleiben von der Baumaßnahme unberührt. Wegen der Bäume wurde die Parkplatzgestaltung angelegt. Die Maßnahme kostet die Kirchenstiftung 100 000 Euro und wird von der Diözese mit 45 Prozent bezuschusst, erklärte der Seelsorger.
Die Gottesdienstbesucher wird die Neugestaltung freuen. Denn bisher waren die Parkverhältnisse an der Kirche sehr beengt und die meisten stellten ihre Fahrzeuge an der vorbeiführenden Ortsdurchfahrt ab.
Kaimling bei Vohenstrauß
16.07.2018 - 11:02 Uhr
Mehr Platz zum Parken
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