Kaltenbrunn bei Weiherhammer
11.10.2026 - 15:06 Uhr

Bewegung hält ihn fit: Eduard Harrer aus Kaltenbrunn feiert 80. Geburtstag

Seine Fitness überlässt Eduard Harrer aus Kaltenbrunn nicht dem Zufall. Täglich ist er in Bewegung, und zum Frühstück gehört „Der neue Tag“. Mit seiner Lebenskunst beeindruckt er beim 80. Geburtstag.

Immer gut drauf und gesellig: Eduard Harrer (vorne Mitte) neben seiner Christine sowie Familienmitgliedern und den Vertretern von Gemeinde, Kirche und Vereinen. Bild: Siegfried Bock
Immer gut drauf und gesellig: Eduard Harrer (vorne Mitte) neben seiner Christine sowie Familienmitgliedern und den Vertretern von Gemeinde, Kirche und Vereinen.

Wandern oder Radfahren mit seiner Ehefrau sowie Gartenarbeit zählen zu den Hobbys des Jubilars, der am 8. Oktober 1946 in Kaltenbrunn geboren wurde und mit zwei Brüdern aufgewachsen ist. Eduard Harrer war erst zwei Jahre alt, als seine Mama starb. Vater Georg verhalf ihm 1954 zu einer zweiten Mutter, die ganz für die Familie da war. Nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule und der Ausbildung zum Industriekaufmann bei BHS Weiherhammer wechselte Harrer 1966 zum Transportation Office der US Army in Grafenwöhr, wo er als Supervisor 44 Jahre bis zum Ruhestand beschäftigt war. In Christine Ludwig aus Grafenwöhr fand er die ideale Partnerin, die er 1968 heiratete. Drei Töchter komplettierten das Eheglück. Inzwischen freuen sich beide über fünf Enkel und einen Urenkel.

Harrer renovierte sein Elternhaus in Kaltenbrunn und engagierte sich in Vereinen. 28 Jahre war er Schriftführer bei der Jagdgenossenschaft. Bei der Feuerwehr ist er immer zur Stelle, wenn zum Beispiel Beerdigungen anstehen. Mit seiner Ehefrau genoss er immer wieder schöne Urlaube. Das Ziel war oft gar nicht so weit entfernt und hieß wegen des gesundheitlichen Aspekts Bad Birnbach in der „niederbayerischen Toskana“, wie das Rottal genannt wird.

Heuer war das Ehepaar bei Tochter Regina in Finnland, und diese kam ebenso gerne zum Geburtstag in ihre alte Heimat – im Gepäck selbstgebackenen finnischen Schwarzbeerkuchen. „Waldbeeren gibt es in Finnland massig“, bemerkte Regina bei der Feier. Der gesellige „Edi“ hat sich Optimismus und Lebensfreude bewahrt, und er genießt auch heute noch gerne ein Glas Rotwein. Für ihn gilt, wie Ernst Thälmann einmal sagte: „Immer jünger werden, je älter man wird, das ist die rechte Lebenskunst!“

Bei der Feier am Samstag im Gasthof „Zum Goldenen Posthorn“ haben mit ihm auf weitere glückliche Jahre auch Bürgermeister Julian Kraus, Pfarrvikar Pater Prince Kalarimuryil und Josef Schweiger für die Pfarrgemeinde, Thomas Gmeiner und Alex Kummmer (FFW), Erwin Schönl und Michael Liedl (Siedlergemeinschaft) sowie Dominik Pritzl und Herbert Rudolph (FC) angestoßen. Der 80-Jährige freute sich auch über schriftliche Glückwünsche von Ministerpräsident Markus Söder und Landrat Andreas Meier.

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