Kaltenbrunn bei Weiherhammer
15.07.2018 - 12:42 Uhr

52 Mädchen und Buben empfingen am Samstag das Sakrament der Firmung. bk
52 Mädchen und Buben empfingen am Samstag das Sakrament der Firmung.

Ein besonderer, unvergesslicher Festtag für 52 Buben und Mädchen der Pfarreiengemeinschaft Weiherhammer-Kohlberg-Kaltenbrunn: Weihbischof Reinhard Pappenberger zeichnete ihnen am Samstag bei einem feierlichen Pontifikalgottesdienst in der St.Martins-Kirche für Christus mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn, legte seine Segenshand auf und sprach dabei "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."

"Die Firmung ist Anlass zurück zu schauen und als junge Menschen dankbar zu sein für all die Zeit und Zuwendung, die Eltern und Paten für euch aufgebracht haben" wandte sich der hohe kirchliche Würdenträger an die Firmlinge. Seit 2000 Jahren sei Christentum bis heute unterwegs, damit Gott uns "größer" machen könne, das heißt aus Sünde und Tod herausziehen könne. Es bleibe wunderbar, wie das Leben zur Welt komme, "was wir Menschen nicht selber können. Der Glaube gibt uns recht, in der Hoffnung, dass das Leben nicht zugrunde geht."

Den heiligen Martin legte der Weihbischof den Firmlingen als gutes Vorbild ans Herz: rücksichtsvoll, nicht eiskalt sein, niemanden auf dem hohen Ross übersehen und links liegen lassen, sondern das, was möglich ist, an Gutem zu tun. "Wenn das geschieht, dann ist die Firmung wirksam. Dass euer ganz persönlicher Lebensweg in dieser guten Haltung verläuft, das wünsche ich euch" schloss Pappenberger.

Bei der Erneuerung des Taufversprechens gab der Firmspender auch Impulse. Er nahm sich während der Zeremonie mit herzlichen und persönlichen Worten Zeit für jedes Kind. Der Kirchenchor unter Hans Liedl gestaltete die Eucharistiefeier im Wechsel mit der Festgemeinde mit Liedern, die sich in Inhalt und Stimmung an der Liturgie des Firmtages orientierten. Unterstützt wurde der Chor von Dieter Ludwig an der Orgel, der mit Trompeter Hans Rettinger für eine gefühlvolle musikalische Untermalung sorgte.


 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.