„Mit ihr ist eine Frau aus unserer Mitte abberufen worden, die bei den Menschen, die sie näher kannten, einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Nicht nur ihrer Familie war sie mit ihrer schlichten, uneigennützigen und natürlichen Art Licht“ sagte Pfarrer Matthias Weih am Samstag beim Trauergottesdienst in der Martinskirche für Emmi Krauß. Sie starb im Alter von 79 Jahren.
Weih schilderte Stationen aus ihrem Leben. Als Tochter von Christine und Wilhelm Münchmeier wuchs sie auf dem elterlichen Hof in Hardt bei Floß auf. Nach der Ausbildung zur Hauswirtschafterin und zur medizinisch-technischen Fachangestellten war sie bei zwei Ärzten in Weiden tätig. Erst einige Jahre nach der Eheschließung mit Georg Krauß 1971 wird ihr Kinderwunsch mit den drei Söhnen Christian, Hermann und Roland erfüllt. Als ihr Mann 2000 überraschend starb, musste sie von heute auf morgen den in den 70erJahren erneuerten Bauernhof am Laufen halten. Vor allem die Tiere waren ihr wichtig. Zusätzlich arbeitete sie beim Maschinenring, wo sie geschätzt war und Freundschaften entstanden.
„Das Leben von eurer Mama hatte wie eine Kerze durchaus etwas Aufzehrendes, wie etwas, das sich selbst verbraucht“, betonte Weih. Er tröstete die Angehörigen mit Worten aus dem Johannes-Evangelium.
Abschied am Grab nahmen von ihrem Mitglied auch Frauenkreis und Nachmittagstreff. Emmi Krauß hatte mit ihrer Stimmbegabung auch den Gesang bei Gottesdiensten bereichert. Der Posaunenchor begleitete die Trauerfeier.












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