SPD steht zur Übergangslösung für den Kindergarten

Die SPD Kaltenbrunn blickt in der Jahreshauptversammlung zurück und spricht aktuelle Themen an. Eines davon ist die Übergangslösung für den Kindergarten Weiherhammer.

von Siegfried BockProfil

Nicht zufrieden ist die SPD Kaltenbrunn mit dem Abschneiden bei der Gemeinderatswahl im März. „Schon die Kandidatensuche hat sich als nicht einfach erwiesen. Umso mehr freut es uns, dass Daniel Schweiger und Jürgen Oheim auf Anhieb den Einzug geschafft haben“, sagte Tafelmeyer in der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins im „Posthorn“.

Beiden überreichte er das Parteibuch. Die Mitgliederzahl erhöhte sich auf 18. Fast 50 Prozent waren am Mittwoch gekommen. Von den drei durch Auflösung der Freien Wähler weggefallenen Sitzen habe die SPD einen geholt. Tafelmeyer fand es bedauerlich, dass nur zwei Listen zur Auswahl standen. „Für mich ist das schon ein Stück weit Demokratieverlust“, bemerkte der Vorsitzende. Er kritisierte, dass die CSU-Mehrheitsfraktion erneut in „Mir san mir“-Mentalität beide stellvertretenden Bürgermeisterposten stelle. Wolfgang Braun erhielt einen guten Tropfen für 18 Jahre Einsatz im Kommunalparlament.

Weil die Wahlkampfunkosten noch nicht Niederschlag fanden, konnte Alexandra Schwerin-Fortner einen ausgeglichenen Saldo ausweisen. Als Delegierter für die Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung des Bundestagskandidaten wurde Tafelmeyer gewählt. Stellvertreter ist Jürgen Oheim.

Das Thema Kindergärten beherrschte die Diskussion. Für Kaltenbrunn stehe noch immer die Entscheidung der Bischöflichen Finanzkammer aus. Deshalb sollte man keine Spekulationen anstellen, hieß es. „Wir stehen zur temporären Übergangslösung in der Grundschule“, bekräftigte die Weiherhammerer Vorsitzende Johanna Krauß. Wolfgang Braun sah das größte Problem in der Öffentlichkeitsarbeit. „Es wurde erst informiert, als das Thema hochgekocht war.“ SPD-Fraktionssprecher Rainer Vater unterstrich: „Wir arbeiten daran, dass alles auf den Tisch kommt.“ Zur Sprache kam auch die Dorferneuerung in Kaltenbrunn. „Sie musste zurückstehen, weil der Ausbau der Barbarastraße in Weiherhammer vorangetrieben wurde“ wusste Wolfgang Braun. Karl Klier als Anlieger der Straße „Am Graben“ zweifelt an der Ausführung der Maßnahme noch in diesem Jahr.

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