Trauer um Hanne Witzel

Trotz Regen und Wind bekundeten am Donnerstag rund 200 Trauergäste ihre Wertschätzung und Dankbarkeit für eine über den Markt hinaus beliebte Geschäftsfrau.

Die Witzel-Hanne war über den Markt hinaus beliebt.
von Siegfried BockProfil

"Obwohl es für unsere fröhliche, lebensbejahende Hanne Witzel nicht immer leicht war im Handwerksbetrieb, im Laden mit der Tankstelle und der Mutterrolle: Sie machte immer einen ausgeglichenen Eindruck und war eine Frau, die ich wirklich nie auch nur ein böses Wort über andere habe sagen hören", betonte Pfarrer Matthias Weih in der St.-Martins-Kirche.

Ihr Lebensbuch war nicht langweilig: Als ihr Vater 1944 in Russland starb, musste sie mit zwölf Jahren fest in der Landwirtschaft mitarbeiten und besuchte später die evangelische Landvolkshochschule auf dem Hesselberg. 1962 erhielten sie und ihr Mann Helmut den Ehesegen. Zwei Söhne und drei Enkel gingen hervor. Der Tod ihres Ehemannes nahm sie schwer mit. Mehrere Schlaganfälle taten ein übriges. "Der gute Hirte und Hannelore Witzel haben nicht zuletzt durch ihren Konfirmationsspruch einander gekannt. Die Tageslosungen, die Lieder unseres Gesangbuches, der Gottesdienstbesuch und die Feier des Abendmahls waren ihr Herzensangelegenheiten. Nun ist sie bei Gott gut aufgehoben", unterstrich Weih. Als Gründungsmitglied und Aktivposten der Damengymnastik-Abteilung habe Witzel auch im FC Spuren der Liebe hinterlassen, sagte Robert Häusler. Neben dem Frauenkreis verabschiedete sich auf dem Friedhof der Chor von seiner Ehrensängerin mit dem Lied "Christus, der ist mein Leben".

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