Ungewöhnliches österliches Ritual

„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.“ Mit diesem Ostergruß eröffnete Pfarrer Matthias Weih am Sonntag bei herrlichem Sonnenaufgang exakt um 6.25 Uhr die Feier der Auferstehung.

Ungewöhnliches österliches Ritual: Pfarrer Matthias Weih mit dem Ehepaar Elisabeth und Christian Liermann (von links).
von Siegfried BockProfil

Vor seiner Wohnung wurden die Lieder „Er ist erstanden, Halleluja“ und „Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du vom Tod erstanden bist“ gesungen. Dazwischen trug Pfarrer Weih das Markus-Evangelium vor. Die Gläubigen beider Konfessionen waren eingeladen, die Fenster zu öffnen und im Chor vereint mitzusingen oder mit Musikinstrument zu begleiten. In Thansüß tat dies Jutta Luber vor ihrem Stall. Um 10 Uhr ließ Organist Heinrich Müller in der Katharinenkirche festliche Choräle erklingen. Sechs Leute verweilten zum persönlichen Gebet vor der brennenden Osterkerze. Vor dem Gotteshaus intonierten Bläser weitere Osterchoräle. Zudem erfreuten in Kaltenbrunn die Posaunenchor-Mitglieder Wolfgang und Michelle Braun ihre 90-jährige Nachbarin Edith Witt mit den „Irischen Segenswünschen.“

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