Ein Bautzener Ansatz als Vorbild für Eixendorf? Dieser Frage ging eine Oberpfälzer Delegation des "Runden Tisches Eixendorfer See" um Regierungspräsident Axel Bartelt bei einem Vorort-Termin im sächsischen Bautzen nach.
Der dortigen Landestalsperrenverwaltung (LTV) gelang in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Institut für Umweltforschung/Department Seenforschung im vergangenen Jahr ein erster Erfolg: Mit dem gezielten Ableiten von Oberflächenwasser aus dem See durch eine im Herbst 2017 neu errichtete Ableitungsvorrichtung im Entnahmeturm konnte die Blaualgenblüte deutlich reduziert und bis in den Spätsommer verzögert werden.
"Wir freuen uns sehr, bei Ihnen zu Gast in Bautzen zu sein und von Ihnen lernen zu dürfen", bekräftigte Axel Bartelt. "Bereits unsere erste Exkursion in das Fränkische Seenland an den Altmühlsee brachte dem ,Runden Tisch' viele Erkenntnisse. Mit der Reise ins Lausitzer Seenland und dem Einblick in Ihr Pilotprojekt erhoffen wir uns weitere wichtige Impulse." Denn das klare Ziel sei es, die Wasserqualität im Eixendorfer See zu verbessern und und die Blaualgenproblematik eindämmen. Es freue ihn ganz besonders, dass neben der Regierung der Oberpfalz sowie den Wasserwirtschaftsämtern Weiden und Regensburg auch eine ganze Reihe weiterer Oberpfälzer Interessenvertreter den langen Weg ins Herz der Oberlausitz gefunden hatten.













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