18.06.2020 - 14:43 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

„Ausnahmsweise“ mehr Licht auf Kastler Seite

Die Straßenbeleuchtung zwischen Senkendorf und Löschwitz wird erweitert. Obwohl die Rad- und Fußweg außerhalb der Wohnbebauung liegt, leuchtete der Grund für die Maßnahme allen Kastler Räten ein.

Entlang dieses Weges - bis zur Bebauung auf der linken Seite - werden von der Gemeinde Kastl zwei Straßenlampen aufgestellt.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Konkret geht es um die Fahrrad- und Fußwegverbindung zwischen Löschwitz und Senkendorf, die sowohl auf dem Gebiet der Stadt Kemnath als auch auf dem Gebiet der Gemeinde Kastl liegt.

Anteilsmäßig beteiligt sich die Gemeinde Kastl mit zwei Leuchten, die auf ihrer Seite installiert werden sollen. Gerechnet wird mit Kosten in Höhe von knapp 6000 Euro. CSU-Sprecher Arno Stahl machte deutlich, dass man eigentlich für Wege wie diesen keine Notwendigkeit sehe, sie zu beleuchten und man auch keinen Präzedenzfall schaffen wolle. Anderseits spreche man im konkreten Fall eben nicht von einem reinen außerörtlichen Geh- und Radweg, sondern auch von einem Schulweg für die Kinder. Aus diesem Grund befürworte man die Beleuchtung.

Ähnlich argumentierte FW-Sprecher Gerhard Dobmeier. Man müsse im konkreten Fall nicht die Funktion als Radweg, sondern als Schulweg betonen. Deshalb gehen die beiden Lampen in diesem "Ausnahmefall" völlig in Ordnung.

Seit Mai laufen die Arbeiten an den Gemeindeverbindungsstraßen

Kastl bei Kemnath

Bürgermeister Hans Walter berichtete über den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraßen Altköslarn-Gründlhut und Altköslarn-Haidhügel-Neuenreuth im Zuge des Kernwegenetzprogramms der Teilnehmergemeinschaft Steinwald Kernwegenetz1. Der Ausbau erfolge auf einer Gesamtlänge von 1760 Metern und mit einer einheitlichen Breite von 3,50 Metern. An den geschätzten Gesamtkosten von 775 000 Euro beteiligt sich die Kommune mit gut 192 000 Euro. Einer Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft über diese Kostenbeteiligung stimmte der Gemeinderat einhellig zu. Walter brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Maßnahme insgesamt aber wohl günstiger und sich dadurch auch der Anteil der Kommune verringern werde.

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