22.06.2018 - 13:36 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Auf Feuer vorbereitet

Zwei Gruppen der Feuerwehr Kastl beweisen im Praxistest, dass sie fit für den Löscheinsatz sind. Bei Bedarf können sie den Betroffenen schnell und kompetent helfen.

Zwölf Feuerwehrkameraden absolvieren erfolgreich die Prüfungen. Ihnen gratulieren Kreisbrandmeister Florian Braunreuther, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther (von links), zweiter Bürgermeister Arno Stahl, Kreisbrandmeister Alois Schindler (von rechts), stellvertretender Kommandant Matthias Schinner und Kommandant Ludwig Kugler (vorne von rechts).
von C. & W. RupprechtProfil

(rpp) Insgesamt zwölf aktive Feuerwehrkameraden traten in zwei Gruppen an, um weitere Leistungsabzeichen zu erwerben. Nach der Auslosung der Funktionen mussten zunächst Knoten angefertigt werden, mit denen beispielsweise ein Strahlrohr aufgezogen oder eine zu rettende Person gesichert werden können. Danach standen die stufenabhängigen Zusatzaufgaben auf dem Programm. Es mussten die Kenntnisse in Gerätekunde, Erste Hilfe oder das Erkennen von Gefahrstoffzeichen unter Beweis gestellt oder ein Fragebogen beantwortet werden.

Die Hauptaufgabe war jedoch der Aufbau eines Löschangriffes. Hierbei sollte ein angenommener Zimmerbrand im Erdgeschoss eines Hauses in weniger als fünf Minuten unter Zuhilfenahme von schwerem Atemschutz bekämpft werden. Nach dem Aufbau der Verkehrsabsicherung und der Wasserversorgung zum nächsten Hydranten sowie dem Ausrüsten mit Atemschutz ging es an die Bekämpfung des Brandes unter Einhaltung der vorgegebenen Zeit.

Zuletzt galt es noch, eine Saugleistung zu kuppeln. Mit dieser könnte dann mit der Pumpe an einem offenen Gewässer Wasser angesaugt werden. Die Dichtigkeit dieser Saugleitung und der Pumpe wurde durch eine sogenannte Trockensaugprobe - Ansaugen mit der verschlossenen Saugleitung ohne Wasser, wodurch ein Unterdruck von etwa 0,8 bar erzeugt wird - überprüft.

Beide Gruppen absolvierten erfolgreich die Aufgaben. Die Prüfer Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther, Kreisbrandmeister Alois Schindler und Kreisbrandmeister Florian Braunreuther waren vom Ausbildungsstand angetan und freuten sich, an alle Teilnehmer die Leistungsabzeichen übergeben zu können. Neben den Stufen 1 bis 6 gibt es im Landkreis Tirschenreuth nach Erreichen der Stufe 6 und des 40. Lebensjahres die Möglichkeit, das Ü40-Abzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes in den Stufen KFV 1 bis KFV 6 abzulegen.

Kommandant Ludwig Kugler (KFV 2) und zweiter Bürgermeister Arno Stahl gratulierten ebenfalls Herbert Pospischil (KFV 1), Ann-Kathrin Kugler (Stufe 1), Daniela Kugler (4), Sven Bruchner, Stefan Weidner, Lukas Haberkorn, Michael Kopp (alle 6), Christoph Baumann (5), Johannes Lang (1), Johannes Baumann (KFV 2), Markus Kroher (2) sowie Benedikt Zeitler (3) zu den bestandenen Leistungsabzeichen.



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