Kastl bei Kemnath
19.09.2019 - 13:53 Uhr

Förderung gibt Ausschlag

Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" (GeHiH) oder "Leben plus"? Vor dieser Wahl stand am Dienstag der Kastler Gemeinderat. Ein Punkt gab bei der Entscheidung den Ausschlag.

Abgelehnt hat der Gemeinderat einen Antrag der Bayernwerk Netz GmbH zum Verlegen eines Leerrohres im Zuge der laufenden Erdverkabelungsmaßnahme in Senkendorf. Das Gremium sah dafür keine Notwendigkeit. Bild: br
Abgelehnt hat der Gemeinderat einen Antrag der Bayernwerk Netz GmbH zum Verlegen eines Leerrohres im Zuge der laufenden Erdverkabelungsmaßnahme in Senkendorf. Das Gremium sah dafür keine Notwendigkeit.

Nachdem sich das Gremium intensiv über ein Seniorenprojekt informiert hatte, fiel jetzt die Entscheidung für die Seniorengemeinschaft „Generationen Hand in Hand (GeHiH). Damit folgten die Räte einem Antrag der FW-Fraktion. Die Alternative, das Projekt „Leben plus“ – in Kooperation mit dem BRK-Kreisverband Tirschenreuth –, gibt es seit zwei Jahren. Beide Einrichtungen hatten in den zurückliegenden Monaten den Gemeinderat ausführlich über ihre Konzepte und ihr Leistungsspektrum informiert. Nach den Worten von Bürgermeister Josef Etterer sei das Projekt „Leben plus“ hinsichtlich einer nicht gewährleisteten Förderung auszuschließen. Somit oblag es dem Gremium, die Teilnahme der Kommune am Seniorenprojekt der Seniorengemeinschaft „Generationen Hand in Hand“ im westlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab abzulehnen oder aber zuzustimmen.

Für letzteres sprach sich CSU-Fraktionssprecher Hans Walter aus. Er riet jedoch, die Inanspruchnahme dieser Einrichtung vorerst auf zwei Jahre zu begrenzen. Gleichzeitig deutete er an, dass einer Verlängerung nichts im Wege stehe, sofern die Resonanz auf die Leistungen positiv sei. Auch FW-Fraktionssprecher Gerhard Dobmeier plädierte für einen Beitritt in die Seniorengemeinschaft. Dies befürwortete das Gremium schließlich einstimmig.

Als „nicht notwendig“ bewertete Etterer das Angebot der Bayernwerk Netz GmbH zum Verlegen eines Leerrohres im Zuge einer Erdverkabelungsmaßnahme in Senkendorf. Der Gemeinderat sah dafür ebenfalls keinen Bedarf, da derzeit keine Verwendung zu erkennen sei.

Wie Etterer informierte, sei das Bergkreuz zwischenzeitlich fertiggestellt. Die kirchliche Weihe mit Segnung werde am Samstag, 20. Oktober, erfolgen. Weniger erfreulich war für den Rathauschef die Mitteilung von Bayerns Heimat- und Finanzminister Albert Füracker. Demnach ist die Bewerbung der Gemeinde als eine von insgesamt 27 in der Oberpfalz für das Gütesiegel „Heimatdorf 2019“ abgelehnt worden. Warum und weshalb hatte der Heimatminister umfassend schriftlich begründet. Dennoch zollte er der Kommune seinen Dank und Anerkennung für ihr großes Engagement zu ihrer Bewerbung.

 
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