Die Notwendigkeit für E-Ladestationen sei zum aktuellen Zeitpunkt nicht gegeben, hieß es in der Sitzung des Kastler Gemeinderats. "In Kastl gibt es kein einziges E-Auto", hatte Bürgermeister Josef Etterer zuvor ausgeführt. Der Rathauschef erinnerte daran, dass die Kommune Mitgliedsgemeinde der Neue Energien West (NEW) sei: Für den Fall, dass man sich konkreter mit dem Thema E-Ladesäule befassen wolle, sei seiner Ansicht nach die NEW die erste Adresse. Hier würden für die Kommune lediglich Kosten von 1500 Euro für den Stromanschluss anfallen, alles andere würde die NEW übernehmen. Etterer berichtete auch von der E-Ladesäule in Kemnath: Diese werde nach Aussage der VG-Verwaltung so gut wie gar nicht angenommen.
CSU-Fraktionssprecher Hans Walter betonte, dass die Thematik an sich begrüßenswert sei. Jedoch sollte das Thema mangels Bedarf zurückgestellt werden. "Wir sollten auch die Entwicklung der Technik weiter beobachten", meinte er Walter. Auch FW-Sprecher Gerhard Dobmeier führte aus, dass man dem aktuellen Förderprogramm nicht näher zu treten brauche. Prinzipiell plädierte er dafür, den Kontakt mit der NEW zu suchen und in die Überlegungen als Zusatznutzen auch Lademöglichkeiten für E-Bikes aufzunehmen.
Grünes Licht gab der Gemeinderat für einen Zuschussantrag des Kapellenbauvereins Reuth bei Kastl: Dort waren unter anderem Firstziegel beschädigt, die ausgewechselt werden mussten. Für die Maßnahme wurden 1836 Euro ausgegeben. Das Gremium beschloss, zehn Prozent der Kosten - also 184 Euro - zu übernehmen.


















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