11.03.2020 - 14:57 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Die große Solidarität der Frauen

Der Weltgebetstag der Frauen wurde konfessionsübergreifend überall im Land gefeiert. In Kastl konnte man Simbabwe auch kulinarisch erleben.

Der Projektchor unter der Leitung von Birgit Kneidl (links) umrahmte die Andacht mit schmissigen und besinnlichen mehrstimmigen Liedern aus Simbabwe.
von C. & W. RupprechtProfil

Nicht nur konfessions- und religions-, sondern auch gemeindeübergreifend war der Weltgebetstag der Frauen in Kastl. Teilnehmerinnen aus Waldeck waren gekommen, um mit den Kastlerinnen zu beten und in gemütlicher Runde beieinander zu sitzen.

In einer Andacht, deren Texte die Frauen aus Simbabwe vorbereitet hatten, ging es um die schwierigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen in dem afrikanischen Land. Den schwierigen Weg, den es noch vor sich hat, verglichen die gläubigen Frauen mit dem Gleichnis von Jesus, der einen kranken Mann heilte. "Steh auf, nimm deine Matte und geh!", ermutigte er den Gepeinigten.

Im Gottesdienst wurde dieser Satz zu einem Lebensmotto: "Steh auf, nimm nicht alles hin, werde selbst aktiv!" Dies solle aber auch auf das Miteinander der Menschen angewandt werden, nur so könnten Frieden und Gemeinschaft gelingen. Mit Blick auf Jesus sei das leichter. Er gebe Kraft zum Aushalten, Mut und Hoffnung, bis die Veränderungen kommen und greifen.

Die Lieder zur Andacht hatte Birgit Kneidl mit ihrem Projektchor mehrstimmig umgesetzt: "Tu, was Jesus sagt!", "Steh auf!", "Durch das Dunkel hindurch" und zu afrikanischen Rhythmen "Sanna" wurden perfekt vorgetragen. Nach dem Gottesdienst gab es im Pfarrsaal ein afrikanisches Büfett mit Süßkartoffelsalat, Auberginen-Kartoffel-Auflauf, Apfel-Crumble und Vanillekuchen. Die Veranstaltung und die kulinarischen Köstlichkeiten hatte der Frauenbund organisiert. Andrea Zeitler überraschte mit der Information, dass man in Simbabwe Schwarzwälder-Kirsch-Torte liebt.

Frauen aus Kastl und Waldeck trafen sich in der St. Margaretha-Kirche in Kastl zum Weltgebetstag der Frauen. Vor dem Altartisch waren die Symbole aus der Andacht aufgebaut.
Renate Zaloga, Marga Kukla, Eva Hofmann und Christine Rupprecht führten als ökumenisches Team mit den Texten aus Simbabwe durch die Andacht.
Die Symbole der Andacht standen für die Suche nach Frieden, ein Zeichen für die Liebe und für die Versöhnung.
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