03.05.2022 - 11:15 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Kastler CSU und Minister Albert Füracker danken für bis zu 50 Jahre Treue

Bruno Haberkorn, Georg Heining, Josef Etterer, Ludwig Braun und Hans Wopperer sind Ehrenmitglieder des CSU-Ortsverbandes Kastl. Das waren aber nicht die einzigen Auszeichnungen, die zu vergeben waren.

von Externer BeitragProfil

Die Ernennung von Bruno Haberkorn, Georg Heining, Josef Etterer, Ludwig Braun und Hans Wopperer zu Ehrenmitgliedern hatte der CSU-Vorstand bereits vor längerer Zeit beschlossen. Im Beisein von CSU-Bezirksvorsitzenden und Finanzminister Albert Füracker sowie den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Roland Grillmeier und Johannes Reger vollzog Ortsvorsitzender Hans Walter im Pfarrsaal die Ehrungen, teilt der Ortsverband mit.

Hartnäckigkeit und Bauernschläue

Damit wolle dieser das beispielhafte Engagement würdigen und für den jahrzehntelangen Idealismus danken, erklärte Walter. Mit ihrem besonderen Wirken prägten sie über Jahrzehnte die positive Entwicklung der Gemeinde Kastl. Die fünf Ehrenmitglieder machten Kommunalpolitik mit viel gesundem Menschenverstand, Hartnäckigkeit, wenn nötig auch mit etwas Bauernschläue, so Walter weiter. Ihr Tun hätten sie stets an den täglichen Bedürfnissen und dem finanziell Machbaren ausgerichtet, um die Lebensverhältnisse vor Ort nachhaltig und effizient zu verbessern. Des Weiteren konnten mehrere Dutzend Personen für 25, 30, 40 und 50 Jahre Treue geehrt werden. „Dass eine langjährige Mitgliedschaft bei uns nicht immer einfach ist, das wissen wir, glaub ich, alle.“ Nicht selten gebe es Verdruss, wenn in München, Berlin und Brüssel aber auch vor Ort schwierige Entscheidungen getroffen würden, die nicht immer nachvollziehbar seien, stellte Hans Walter bei der Übergabe der Dankesurkunden heraus. Umso mehr freue er sich, dass sich nach wie vor viele Männer und Frauen zur CSU bekennen.

25 Jahre Mitglied: Josef Arnold, Markus Brand, Josef Wöhrl, Thomas Deubzer, Josef Hörl, Josef Kastner, Hubert Mühlhofer, Arnold Neuendorf, Robert Schraml, Arno Stahl, Hedwig Striegl, Alois Wöhrl und Josef Wöhrl; 30 Jahre: Hermann Dötsch, Franz Grabenbauer, Josef Raps, Hans Schraml, Maria und Wolfgang Schultes, Rudi Stahl, Margit Stich, Gerhard Veigl und Josef Zeitler; 40 Jahre: Hans Baumann, Lucia und Josef Etterer, Ludwig Kellner und Annelies Walter; 50 Jahre: Georg Bocka, Ludwig Braun, Josef Dimper, Hans Kaufmann, Maria und Sebastian Spörrer sowie Josef Weidner.

CSU-Bezirksvorsitzender Albert Füracker würdigte ebenfalls die Verdienste der Geehrten. Es sei wichtig, dass sich Personen vor Ort für die Belange der Kommunen einsetzten. Besonders jetzt nach der Pandemie und mit dem Krieg in der Ukraine müsse alles darangesetzt werden, dass das Leben in den Dörfern und Städten weitergehe und das Ehrenamt nicht aussterbe.

Eintrag ins Goldene Buch

In seiner fast einstündigen Rede vor rund 100 Zuhörern spannte Füracker einen weiten Bogen von der Politik in Berlin und München, über den Krieg bis hin zur Energieversorgung, den Bedürfnissen der Wirtschaft und dem Leben auf dem Land. Zum Abschluss des Ehrenabends trug sich Füracker in das Goldene Buch der Gemeinde ein, in dem er sich unter anderem für den freudigen Empfang bedankte.

Denn fast 200 Personen hatten sich rund um das Kriegerdenkmal eingefunden. Während die Kemnather Stadtkapelle aufspielte, nahm sich der Gast ausgiebig Zeit die Gemeindebürger persönlich und mit einem kräftigen Händedruck zu begrüßen. Abgerundet wurde die Zusammenkunft mit Salutschüssen der Kastler Böllerschützen.

Als am 19. September 1792 Durchlaucht Fürst von Pirkenfeld in der Kommune zu Gast war, wurde er auf dem Dorfplatz ebenfalls mit „Trompeten- und Paukenschall und mit Abfeuerung von Böllern empfangen“, wusste Ortsvorsitzender und Bürgermeister Hans Walter. Albert Füracker betonte, wie wichtig solche Zusammenkünfte nach zwei Jahren der Pandemie seien. Zugleich beglückwünschte er die Gemeinde zu ihrer erfolgreichen Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. „Noch nie konnten wir in unseren Gemeinden, so wie hier in Kastl, so gut leben wie in der heutigen Zeit. Unsere Vorfahren würden uns mehr als beneiden wie gut wir es jetzt haben, und das sollten wir eindeutig mehr schätzen.“

Ein großes Lob gab es von ihm für die hohe Dynamik in der Region. Durch eine erfolgreiche Politik konnten sich die Landkreise Tirschenreuth und Neustadt/WN von der oftmals viel beschrieben abgehängten Grenzregion mit zu den erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten in der Oberpfalz entwickeln. Hier verwies er auch auf das hohe Steueraufkommen in der Region.

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