Der von der CSU-Fraktion dazu eingereichte Antrag auf ein "Corporate Design", einem einheitlichen visuellem Erscheinungsbild für die Gemeinde, fand in der Bevölkerung eine positive Resonanz. Sechs Personen haben sich an dem Ideenwettbewerb beteiligt. Es konnten auch Vorschläge eingereicht werden. In die engere Auswahl schafften es am Ende zwei von gut einem Dutzend Vorschlägen.
Ortsbildprägende Bauten oder Landschaftsinformationen wie die Kastler Pfarrkirche Sankt Margaretha, der Kastler Berg, Rauher Kulm, Hessenreuther Wald oder die Haidenaab konnten in das "Corporate Design" einfließen. Zur Abrundung konnten die Entwürfe mit zeitgemäßen Farben und einen Slogan gestaltet werden, die die Umgebung beschrieben oder charakterisieren: "Kastl ist einfach reizvoll", "Kastl - eine Gemeinde erleben" oder "Kastl - von der Natur umarmt" waren hier nur einige.
Eingebunden waren Buttons oder Karos in den Farben Rot und Grün. Der Turm der Pfarrkirche zog sich wie ein roter Faden durch die Entwürfe, aber auch der Rauhe Kulm durfte nicht fehlen. Mit diesem mochte sich Elisabeth Streng (FW) nicht anfreunden: "Dieser gehört nicht zur Gemeinde Kastl". Auch die Gestaltung des Kirchturms bedürfe einer Überarbeitung. Die CSU-Fraktion plädierte für die Variante mit einem grünen Button, hinterlegt mit dem Rauhen Kulm. Die Farbgebung symbolisiere die Natur, erklärte Fraktionssprecher Johann Walter. Anerkennend würdige er die grafische Aufbereitung, "die Leute haben sich bewusst Gedanken gemacht".
Um die Anonymität der Künstler zu wahren, waren die Entwürfe lediglich nummeriert. Nur Bürgermeister Josef Etterer wusste die Namen. Nach reger Diskussion einigte sich das Gremium auf zwei Vorschläge. Aus diesen Entwürfen sowie den Anregungen und Vorschlägen der Räte soll nun eine Grafikagentur einen Vorschlag ausarbeiten. Gleichzeitig wurde zur farblichen Gestaltung auf die verschiedenen geplanten Verwendungen, wie etwa Kopien, hingewiesen.
Anschließend gab Etterer die Namen der sechs Künstler preis, um die beiden verbleibenden Entwürfe wie vorgesehen zu honorieren. So ging der mit 50 Euro dotierte erste Preis an Silvio Schömann, 25 Euro erhält David Lenk.












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