In Einnahmen und Ausgaben schließt der Vermögensetat bei jeweils 1,054 Millionen Euro. Als "dickere Brocken" sind darin der allgemeine Grunderwerb mit 400 000 Euro Ausgaben sowie die Städtebauförderung mit 100 000 Euro Ausgaben und 90 000 Euro Einnahmen angesetzt. Für die Feuerwehr Reuth wird die Ersatzbeschaffung einer neuen Tragkraftspritze für 15 000 Euro eingeplant. Hierfür erhält die Kommune eine staatliche Förderung von 4700 Euro. Für die Beschaffung von Ausrüstung und Gerätschaften der drei gemeindlichen Feuerwehren werden 15 000 Euro zur Verfügung gestellt.
Nur 3500 Euro als Pauschale
Für die Anschaffung neuer Spielgeräte wird mit Kosten von 3500 Euro gerechnet. Als Restfinanzierung für die 2018 erfolgte Heizungserneuerung der Mehrzweckhalle sind als weitere 6 000 Euro erforderlich. Als "Kompensationsleistung" für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge erhält die Gemeinde künftig eine jährliche Straßenausbaupauschale. Diese wird aufgrund der Siedlungsfläche zum Stand 2016 auf die bayerischen Kommunen verteilt. Angesichts einer Siedlungsfläche von 86 Hektar beträgt der Anteil voraussichtlich 0,01 Prozent aus dem Zuwendungstopf mit 35 Millionen Euro oder umgerechnet 3500 Euro. "Gott sei Dank wurde ein Mindestbetrag für kleine Gemeinden in Höhe von 10 000 Euro mit aufgenommen, so dass wir einen Aufschlag von 6500 Euro bekommen", hält der Kämmerer im Vorbericht zum Haushalt fest.
Das Antragsverfahren für den Beitragsausfall für die bisher möglichen Straßenausbaubeiträge für den nördlichen Teils der Hauptstraße in Kastl mit geschätzten Ausbaubeiträgen von 116 000 Euro läuft. Bayernweit stehen hierfür 65 Millionen Euro zur Verfügung. Für das Jahr 2019 werden als erste Rate 70 Prozent - also 81 000 Euro - als Erstattung angesetzt. So gut wie verkauft sind bereits drei weitere Bauparzellen im Baugebiet Lettenwiese-Erweiterung. Hierfür werden inklusive Erschließungs- und Herstellungsbeiträgen mit 158 000 Euro Einnahmen kalkuliert. Für den "Festplatz" in Kastl hatte der Gemeinderat eine stationäre Stromversorgung angeregt und auch beschlossen. Die Umsetzung dieser Maßnahme kostet voraussichtlich 15 000 Euro.
Über Umfang entscheiden
Im Bauhofgebäude sind Sanierungs- und Baumaßnahmen erforderlich. Hier ist geplant, dass der Gemeinderat zeitnah über das Ausmaß der Arbeiten eine Entscheidung trifft. Sollte ein größerer Umfang beschlossen werden, sind in den Haushalt 2019 vorsorglich 50 000 Euro als "Start" eingeplant. Für den Austausch von weiteren 90 Ultraschall-Wasserzählern werden 8000 Euro netto als Ansatz benötigt.
Nach Abschluss der Tiefbrunnensanierung ist noch eine Studie für ein neues Wasserrechtsverfahren erforderlich. Hierfür werden 10 000 Euro bereitgestellt. Die Investitionspauschale beläuft sich auf 134 596 Euro. Der Vermögenshaushalt schließt mit einem Überschuss von 281 300 Euro, die der allgemeinen Rücklage zugeführt werden.












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