21.10.2018 - 13:36 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Monika Fralix zieht sich zurück

Neben einer stillen Andacht in der Pfarrkirche gehört zur Erntedankfeier des Katholischen Frauenbundes Kastl auch ein Essen für die Mitglieder. Ihnen hat Monika Fralix dabei Wichtiges mitzuteilen.

Zum traditionellen Erntedankessen des Frauenbundes Kastl findet Vorsitzende Monika Fralix besinnliche Worte. Allerdings kündigt sie für Anfang 2019 auch ihren Rückzug an.
von C. & W. RupprechtProfil

Die Veranstaltungen des Frauenbundes werden gerne besucht. Manche haben auch eine lange Tradition, so der Erntedankgottesdienst und die anschließende Feier im Pfarrsaal, wobei die Frauen des Vorstandes kulinarische Besonderheiten auftischen.

Vorsitzende Monika Fralix fasste in ihrer Begrüßung den Sinn des Erntedanks in einem Sprichwort aus Frankreich zusammen: "Dankbarkeit ist die Erinnerung des Herzens." Sie erinnerte an die Kostbarkeiten der Natur, deren Wert nicht vergessen werden dürfe. Abschließend zitierte sie aus dem Buch über den "kleinen Prinzen": "Wie schön, dass wir wissen, wofür wir zu danken haben - und wie erfreulich, dass es uns nicht an der Adresse fehlt, an die wir unseren Dank richten können."

Fralix erinnerte an die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 24. Januar 2019. Dabei möchte sie ihr Amt in neue Hände übergeben und sich nach vielen Jahren aus dem Vorstand zurückziehen. Ebenso lud sie zum Einkehrtag im November ein, der genaue Tag dafür werde aber erst noch bekannt gegeben. Die Weihnachtsfeier steht am 10. Dezember im Kalender.

In der vorherigen Dankandacht standen nicht nur die Früchte des Feldes und des Gartens im Mittelpunkt gestellt, sondern auch die des Lebens. Es wurde über Knospen gesprochen, die sich noch nicht entfalten und an den Wein, der an so manches Fest erinnert. Der Dank schloss auch die kleinen und großen Früchte vieler Bemühungen und des überraschenden Gelingens mit ein. Im Gebet stellten die Frauen klar: Es bedarf Gottes Hilfe, mit offenen Sinnen durch den Alltag zu gehen, auch, um die Erde, die uns anvertraut ist, zu behüten und zu bewahren. In die Fürbitten schlossen sie auch die Landwirte ein, damit sie einen gerechten Lohn für ihre wertvolle Arbeit erhalten. Auch dachten sie an die Menschen, die sich für den Schutz der Schöpfung einsetzen, und an die Opfer von Naturkatastrophen, an Kranke und an die Verstorbenen. Sie baten aber auch für ein gesegnetes Wirken der Regierenden.

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