Kastl bei Kemnath
20.09.2019 - 14:35 Uhr

Rege Bautätigkeit

Allen Bauanträgen gab der Kastler Gemeinderat seine Zustimmung. Ein neuer Anlauf soll für Maßnahmen zur Verbesserung der Straßenentwässerung in Unterbruck unternommen werden.

Dieses Teilstück der Ortsstraße in Unterbruck ist eine von weiteren vorgesehen Maßnahmen zur Verbesserung der Straßenentwässerung. Bild: br
Dieses Teilstück der Ortsstraße in Unterbruck ist eine von weiteren vorgesehen Maßnahmen zur Verbesserung der Straßenentwässerung.

Bezüglich der Verbesserung der Straßenentwässerung in Unterbruck erinnert Bürgermeister Josef Etterer an einen Ortstermin des Bau- und Umweltausschusses. Dieser habe sich vor mehr als einem Jahr mit den vorgesehenen Maßnahmen befasst. Vorrangig handle es sich um die Ausgestaltung eines Seitenstreifens entlang der Dorfstraße in Richtung Kastl, insbesondere auf Höhe eines Grundstücks.

Vorgesehen war zum damaligen Zeitpunkt, auf dem Teilstück als Abgrenzung zur Fahrbahn sogenannte L-Steine zu setzen. Dahinter sollte eine Humusschicht aufgebracht und angesät werden. Dies sollten Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs erledigen. Wie Etterer nunmehr zu verstehen gab, seien diese mit anderen Maßnahmen beschäftigt.

Nun ist vorgesehen, für diese und weitere Vorhaben eine Firma zu beauftragen. So fand der Vorschlag des Gemeindeoberhauptes die Zustimmung, dass sich das Gremium eine halbe Stunde vor der nächsten Gemeinderatssitzung zu einer erneuten Besichtigung trifft und anschließend über die Arbeiten und eine eventuelle Auftragsvergabe entscheidet.

Mit Blick auf die Bauanträge sprach Etterer von einer regen Bautätigkeit in der Gemeinde. Das Gremium stimmte der Errichtung eines Lärmschutzwalls auf einem privaten Grundstück mit einer Höhe von zwei Meter in der von-Weickermann-Straße, der Sanierung eines Wohngebäudes mit Dachgeschossausbau und neuen Dachstuhl in der Mühlgasse sowie der Tektur zum Bauantrag auf Errichtung eines Wohnhauses mit Garage und Carport im Haidenaabweg zu. Das Wohngebäude steht bereits, jedoch waren Befreiungen von Festsetzungen im Bebauungsplan erforderlich.

Die Bauvorhaben nach dem Freistellungsverfahren und somit zur Kenntnisnahme bezogen sich auf die Errichtung eines Eigenheimes, den Bau eines Wohngebäudes als Fertighaus sowie die Errichtung eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten, einer Doppelgarage und einem Carport in Weha. Wie der Rathauschef mitteilte, stünden weitere Bauinteressierte in den Startlöchern, die in Kürze ihr Vorhaben realisieren möchten.

In der "aktuellen Viertelstunde" regte FW-Fraktionssprecher Gerhard Dobmeier an, dass sowohl auf der Homepage der Kommune als auch im gemeindlichen Mitteilungsblatt (KEM-Journal) der Name des Seniorenbeauftragen veröffentlicht werden sollte. Auch schlug er die Herausgabe eine Wanderwegekarte für die Gemeinde an. Auf seine Nachfrage zur "Neubürgermappe" erklärte Etterer, dass diese in der aktuellen Legislaturperiode keine Thema mehr sei. Mit dieser Aufgabe sollte sich das neugewählte Gremium nach der Kommunalwahl 2020 beschäftigen.

 
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