13.03.2019 - 15:48 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Aus Übergang wird kein Dauerzustand

Pfarrer Heribert Stretz appellierte in der Hauptversammlung des Katholischen Männervereins Kastl, junge Mitglieder für die Gemeinschaft zu werben. Doch zunächst müssen sich die Verantwortlichen über die künftige Leitung Gedanken machen.

Robert Steinkohl vom Katholischen Männerverein gab einen Rückblick über die Aktivitäten aus dem zurückliegenden Jahr und konnte schon wieder viele neue Veranstaltungstermine bekannt geben.
von C. & W. RupprechtProfil

Denn Robert Steinkohl, der nach dem Gebet des Männervereins, dem Totengedenken und dem Protokoll von Albert Schraml das Jahresgeschehen beleuchtete, hatte eine Ankündigung zu machen. Er dankte zunächst für das in ihn gesetzte Vertrauen als kommissarischer Leiter, jedoch teilte er mit, bei der nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Wie er weiter berichtete, sei die Mitgliederanzahl etwas gesunken und liege nun bei 80 Personen und 5 Ehrenmitgliedern. Er erinnerte an den gelungenen Kreuzweg zusammen mit Katholischem Frauenbund und KAB, Teilnahme an der Maiandacht in Hessenreuth sowie die Andacht in Weha mit Dorffest. Steinkohl dankte hier den Familien Zeitler und Übelmesser für die Unterstützung, den Kuchenbäckerinnen sowie Josef Arnold und der Gemeinde Kastl für die unbürokratische Hilfe.

Besucht worden sei die Arbeitstagung in Regensburg, bei der Herbstversammlung habe Hans Walter einen wunderbaren Vortrag über den Dreißigjährigen Krieg gehalten. Ebenso standen ein Einkehrtag in Johannisthal sowie die Teilnahme an zahlreichen kirchlichen Festen mit dem Vereinsbanner im Programm.

Kassier Rudi Übelmesser erläuterte die finanzielle Lage und gab bekannt, dass sich eine Änderung bei der Beitragserhebung des Landesverbandes ergeben habe. Künftig werden nur noch 1,50 Euro pro Mitglied eingezogen. Insgesamt stehe der Verein auf soliden finanziellen Füßen, was Revisor Helmut Kirchberger bestätigte.

Zweiter Bürgermeister Arno Stahl dankte Steinkohl und Josef Wegmann für die kommissarische Leitung des Vereins in den vergangenen eineinhalb Jahren. Auch lobte er den Verein, der sich bereits über 100 Jahre aktiv am Gemeindeleben beteilige, für die regelmäßige Unterstützung gemeinnütziger Projekte und der Kirche. Auch wünschte er einem neuen Vorstandsgremium eine gute Hand bei der Vereinsführung und eine positive Weiterentwicklung. Auch Pfarrer Stretz würdigte alle, die im Verein Verantwortung übernehmen und sich einbringen.

Wie Steinkohl ankündigte, wird am 19. März zur Josefi-Feier mit Festgottesdienst um 19 Uhr eingeladen. Dem folgen im Pfarrheim Ehrungen sowie eine kleine Brotzeit. Zum gemeinsamen Kreuzweg mit Frauenbund und KAB brechen die Männer am 31. März auf. Anschließend gibt es im Pfarrheim Kaffee und Kuchen sowie einen Vortrag von Pfarrer Edmund Prechtl aus Pressath. Am 6. April ist Einkehrtag in Johannisthal. Anmeldungen nimmt Steinkohl unter Telefon 09644/1652 entgegen. Die Unkosten belaufen sich auf 23 Euro pro Person. Der Termin für die Hessenreuther Maiandacht ist der 19. Mai. Der Erlös werde der dortigen Kirche gespendet. Kurzfristig werden die Daten der geplanten Veranstaltung in Regensburg bekannt gegeben. Wieder stattfinden soll das Fest in Weha.

Stretz beendete den Abend mit dem Gebet des Paters Ruppert Mayer. Mit einem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen schloss der offizielle Teil des Abends.

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