18.03.2019 - 15:39 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Überörtliches Denken gefragt

Einen kurzen Abriss über aktuelle politische Themen aus dem Kreis Tirschenreuth gab Roland Grillmeier bei der Jahreshauptversammlung der CSU Kastl.

Überörtliches Denken forderte Landratskandidat Roland Grillmeier bei der JHV der CSU Kastl. Einer großen Landstadt Fichtelgebirge erteilte er aber eine Absage.
von C. & W. RupprechtProfil

In seiner Begrüßung bei der Jahreshauptversammlung der CSU Kastl erklärte Landratskandidat Roland Grillmeier, dass für die Entwicklung des Landkreises überörtliches Denken und eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik gefragt sei. Ein Neubau der Realschule Kemnath sei mit einem Förderungssatz von 90 Prozent möglich. Grillmeier rechnet aber, dass wegen des europaweiten Architektenwettbewerbs nicht mit einem Baubeginn vor 2022 gerechnet werden kann.

Beruhigen konnte er in Sachen Krankenhaus Kemnath. Es schreibt grüne Zahlen. Positives berichtete Grillmeier auch vom Schulstandort Wiesau. Die Ausbildung sei dort so gut, dass auch BMW daran Interesse habe. Um das Bauen auf dem Land weiter zu ermöglichen, müsse die zunehmende Bürokratie eingedämmt werden. Um Maßnahmen zu vereinfachen, müssten die Bürgermeister definieren, wo eine Erweiterung in den Orten gewünscht sei, merkte Grillmeier an. Angesprochen auf die Idee einer großen Landstadt Fichtelgebirge, die sich auch über die Gebiete des Kreis Tirschenreuth erstrecken würde, erklärte den Landratskandidat, dass er sich keinen Beitritt vorstellen kann. Eine Zusammenarbeit mit den Kommunen begrüße er aber.

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