Kastl bei Kemnath
29.07.2019 - 14:15 Uhr

Verbindlich Tempo 30

Bei Geschwindigkeitsbegrenzungen drückte der Gemeinderat Kastl aufs Gas. Zur Sicherheit von Kindern und Fußgängern wird in weiteren Straßen Tempo 30 vorgeschrieben.

Für die Jahnstraße (Bild) beschließen die Gemeinderäte von Kastl, dass hier Tempo 30 gelten soll. Gleiches ist künftig auch in der Bergstraße der Fall. Bild: rpp
Für die Jahnstraße (Bild) beschließen die Gemeinderäte von Kastl, dass hier Tempo 30 gelten soll. Gleiches ist künftig auch in der Bergstraße der Fall.

Der Gemeinderat besprach eine Tempo-30-Zone im Bereich Jahnstraße/Von-Lindenfels-Straße und Kulmstraße. FW-Sprecher Gerhard Dobmeier betonte, dass es seiner Fraktion wegen des teils fehlenden Gehwegs und des Spielplatzes in der Nähe ein wichtiges Anliegen sei, die Geschwindigkeit in diesem Bereich zu beschränken. Das Gremium beschloss einstimmig, mit Rücksicht auf die Verkehrsregelung, keine Zone einzurichten, sondern Tempo 30 vorzuschreiben. Auch für die Bergstraße wurde bei einer Begehung durch die Polizei durchgehend Tempo 30 empfohlen. Der Gemeinderat beschloss, das bereits errichtete Schild zu versetzen und in der Höhe von Kirchplatz 4 und Kirchplatz 6 anzubringen.

Zwei Bauanfragen lagen den Räten zur Genehmigung vor. Einen Bauplan einer Münchenerin nahmen sie einstimmig an. Es geht um die Sanierung einer Wohnung in der Hauptstraße bei gleichzeitigem Ausbau des Dachgeschosses. Die angrenzende ehemalige Schreinerei soll abgebrochen werden. Der Bauplan wird an das Landratsamt weitergeleitet.

Für das zweite Bauvorhaben lagen sogenannte Vorgriffsskizzen vor. Der Bauherr möchte in der Mühlgasse den Kniestock am bestehenden Gebäude erhöhen und Gauben anbringen. Der Bauplan wird im August nachgereicht. Der Gemeinderat hatte keine Änderungswünsche. Der erwartete Bauplan wird nochmals geprüft und dann ebenfalls an das Landratsamt weitergegeben.

Das Angebot eines Energiecoachings nimmt die Gemeinde in diesem Jahr nicht wahr. Die Fraktionen waren sich darin einig, da die Kommune erst im vergangenen Jahr beraten worden war. Dobmeier sagte dazu: "Die Gemeinde ist gut aufgestellt. Man sollte jedoch in Zukunft für dieses Angebot offenbleiben."

Bürgermeister Josef Etterer informierte, dass die Blühwiesen am Wasserhaus des Tiefbrunnen 1 und an der Böschung bei der Radwegunterführung bereits angesät wurden. Michael Kraus (FW) schlug vor, im Herbst weitere Sträucher zu ergänzen.

Als besondere Freude hob das Gemeindeoberhaupt die Ehrung von Michael Kraus hervor, der die Ehrennadel für Kulturelles des Landkreises in Silber verliehen bekommen hatte. Die Auszeichnung war für dessen Verdienste für den Kastler Kulturtreff. Etterer und alle Anwesenden gratulierten.

 
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