(rpp) Musikliebhaber und Freunde der Folklore haben bald wieder Gelegenheit, sich musikalisch verwöhnen zu lassen:
Das Lemberger Quartett, auch bekannt unter dem Namen „Goldkehlchen“, aus der Ukraine gastiert wieder in der Region.
Bereits am Sonntag, 1. Juli, umrahmt die Gruppe den Gottesdienst ab 9.30 Uhr in der Stadtkirche in Neustadt am Kulm und lädt direkt im Anschluss daran zu einer kleinen Matinee ein.
Am Sonntag, 29. Juli, können Zuhörer ab 17 Uhr in Kastl die Singstimmen und die für uns fremden Saiteninstrumente, die sogenannten „Banduras“, kennenlernen. Jedes Mitglied des Ensembles hat ein mehrjähriges Musikstudium absolviert und präsentiert auch die heimischen Trachten.
Das „Bandura-Goldkehlchen-Quartett“ wurde 2000 in Liviv (Lemberg) in der Ukraine von vier hochbegabten Absolventinnen der berühmten Lyssenko-Musikakademie gegründet.
Sie widmen sich nicht nur der Interpretation ukrainischer Folklore, sondern auch der klassischen Musik. Schon sehr bald gehörten sie zu den gefragtesten Künstlern und konnten zahlreiche internationale Musikpreise entgegennehmen.
Die Bandura ist das ukrainische Nationalinstrument – ein altes Zupfinstrument, das zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert entstanden ist. Es erinnert klanglich an ein Cembalo und ist mit der Harfe verwandt. Die hierzulande noch wenig bekannte Bandura besitzt 65 Saiten und kann über fünf Oktaven gespielt werden. Früher wurden damit Psalme, Kinderlieder und die typischen Kosakenlieder begleitet. Inzwischen hat sich das Instrument zum Konzertinstrument weiterentwickelt.
Neustadt am Kulm
11.06.2018 - 11:52 Uhr
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